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Cyril Massimelli
Dresdner Musikfestspiele
Kulturpalast - ausstellung
Matauschek -ausstellung

Veranstaltungen Dresden heute

Kulturnachrichten aus Dresden und Umgebung

SCHNEEWITTE – Das märchenhafte Opernerlebnis für Groß und Klein
Die nächsten Aufführungen: 23./ 25./27./28. Mai und 1. Juni (Kindertag)

Das Märchen der Gebrüder Grimm über eine eitle Königin, ihren kompromisslosen Spiegel und die wegen ihrer jugendlichen Schönheit verstoßene Stieftochter wird in SEMPER ZWEI als moderne Kammeroper neu erzählt und ist gleich in mehrfacher Hinsicht empfehlenswert. Da ist zunächst die gründlich entstaubte Story, in der sich die Charaktere entwickeln dürfen. Bei SCHNEEWITTE in der Fassung von Sophie Kassies rettet eine schöne und ehrenwerte Dame das halbwaise Königskind vor seinem völlig überforderten Vater. Sie zieht es liebevoll auf, als sei es ihr eigenes, was wiederum beim Monarchen die Liebe zu ihr entfacht und ihr die Krone einbringt. Auch Mutter und Tochter fühlen sich innig verbunden – bis eines Tages nicht nur der Spiegel die jugendliche Schöne bevorzugt, sondern, so der eifersüchtige Vorwurf, auch der König nur noch Herz und Thron für den Teenager bereitzuhalten scheint. Da ist er dann doch, der Stachel, der das Böse in ihr weckt und sie zum Morden antreibt. Und Schneewitte? (Foto Semperoper (c) j.Quast) Die komplette Rezension unseres Kulturreporters und alle weiteren termine hier auf einen Klick!

GERHARD RICHTER - NEUE BILDER
Albertinum Staatliche Kunstsammlungen Dresden  bis 27.08.2017

Die neuen „Abstrakten Bilder“ seit 2015 unterscheiden sich auffällig von den zuvor entstandenen Arbeiten mit ihren zurückhaltenden, zart modulierten Oberflächen. Die insgesamt 31 Bilder knüpfen an die Werke der späten 1980er Jahre an und beeindrucken durch ihre leuchtende und kleinteilige Vielfarbigkeit. Richter setzt neben Pinsel und Rakel auch ein Messer ein. Mit ihm kratzt er bewegte Spuren in die Bildoberfläche und legt die in mehrfachen Schichten aufgetragene Ölfarbe wieder bis auf den Untergrund offen. Dieses Verfahren erinnert zunächst an die um 1990 entstandenen „Abstrakten Bilder“. Allerdings führt Richter das Messer jetzt nicht in parallelen vertikalen Bahnen, sondern freien gestischen Bewegungen über die Leinwand.  In ihrem malerischen Gestus unterscheiden sich diese Arbeiten von allen anderen „Abstrakten Bildern“ und stehen für einen dynamischen malerischen Neuaufbruch.Foto: Gerhard Richter „Abstraktes Bild (946-3)“ 2016, © Gerhard Richter 2017 Alle Informationen zur Aussstellung und weitere Bilder hier auf einen Klick!

WENN KOMPONISTEN WANDERN
Aktuelle Sonderausstellung in den Richard-Wagner-Stätten Graupa (Anzeige)

Geht einer wie Richard Wagner durchs Gebirge, kommt garantiert Großes zustande. So war es bei „Lohengrin“, als der geniale Opernkomponist von seinem Sommerdomizil in Graupa aus die Sächsische Schweiz durchwanderte; und so war es bei „Tristan und Isolde“ und auch bei der Trilogie „Der Ring des Nibelungen“, als ihn die gewaltige Bergwelt der Schweizer Alpen gefangen nahm. Richard Wagner sah die Welt anders als die meisten von uns – er konnte förmlich hören, was er sah. Auf exzellente Weise beherrschte er die hohe Kunst, die Natur und ihre Erscheinungen in Töne zu verwandeln. Mit Hilfe seiner Vorstellungskraft reihte er Noten aneinander, die uns die sonnendurchflutete Waldlichtung, den fröhlichen Bach, gewaltige Felswände, schroffe Schluchten und stürmisches Wetter so wunderbar nachempfinden lassen. Nach Malerei und Literatur fand der Alpenmythos von Wildnis und Traumlandschaft auch seinen Eingang in seine Opern. Alle Informationen zur Ausstellung, das Rahmenprogramm und die Öffnungszeiten erhalten Sie hier auf einen Klick!

ES WERDE LICHT - DIE DRESDENER MUSIKFESTSPIELE 2017 (bis 18.06.2017)

Mit einem facettenreichen Programm, das glamouröse Orchesterkonzerte und intime Kammerabende ebenso einschließt wie Jazz, experimentelle Formate in der Reihe »Classical Beats« oder das Mitmachprojekt »Klingende Stadt«, bescheren die Dresdner Musikfestspiele in den kommenden viereinhalb Wochen strahlende Momente in den Konzertsälen. Bis zum 18. Juni 2017 wecken dabei über 1500 Künstler in 59 Veranstaltungen an 22 Spielstätten internationale Festivalatmosphäre in der Stadt. Zu den Höhepunkten des 40. Festspieljahrgangs gehören Gastspiele international gefeierter Klangkörper wie des Orchesters des Mariinsky-Theaters unter der Leitung von Valery Gergiev, des City of Birmingham Symphony Orchestra unter Gustavo Gimeno oder des Orchestre de Paris unter Thomas Hengelbrock. Im Rahmen der Residency des London Philharmonic Orchestra unter Vladimir Jurowski wird am 23. Mai der 14. »Glashütte Original MusikFestspielPreis« an den britischen Cellisten Steven Isserlis verliehen. Zudem hat Jan Vogler »Lichtgestalten« der Klassikwelt wie Diana Damrau, Jan Lisiecki, Leonidas Kavakos und Bryn Terfel nach Dresden geladen. Interpreten wie Max Raabe und sein Palastorchester, Francesco Tristano, Martin Grubinger oder die Hollywoodlegende Bill Murray setzen spannende Kontrapunkte. Der Schlussakkord obliegt – fast schon traditionell – dem Dresdner Festspielorchester mit der konzertanten Aufführung von Beethovens Oper »Leonore« (Urfassung des »Fidelio«) auf historischen Instrumenten, perfomativ begleitet durch junge Künstler der »Bohème 2020«, die dem Werk mit Tanz, Film und Sound neue Akzente verleihen. (Text Musikfestspiele) Das komplette Programm finden Sie hier auf einen Klick!

STADTMUSEUM DRESDEN
Kulturpalast Dresden. Architektur als Auftrag (ab 22. April)

Der Dresdner Kulturpalast ist der wichtigste und gleichzeitig umstrittenste Bau der Dresdner Nachkriegsmoderne. Er war Ort der Unterhaltung und der politischen Demonstration. Das „Internationale Dixieland-Festival“, die Kinderrevue „Brückenmännchen“, Schlagerfestivals und klassische Konzerte fanden hier ebenso ihren Raum wie politisches Theater, SED-Delegiertenkonferenzen und Pioniertreffen. Wohl kaum ein anderes Objekt der Stadt weist dabei eine so spannungsreiche und politisch hoch aufgeladene Geschichte in Hinblick auf Architektur, Ausstattung und Nutzung auf. Mit seinem Schicksal nach 1989 - den teils hart diskutierten Abriss- oder Umbauoptionen - steht der Kulturpalast auch stellvertretend für die Gefährdung des architektonischen Erbes der DDR nach der politischen Wende. (Foto Stadtplanungsamt DD Bildstelle_II8418-Foto 1988) Alle Informationen zur Ausstellung mit umfangreichem Rahmenprogramm finden Sie hier auf einen Klick!

SO ALT UND DOCH SO AKTUELL
Der neue Otello in der Semperoper (wieder am 28.Mai)

Nach der historischen Vorlage von Shakespeares „Othello, der Moor von Venedig“ kehrt der Feldherr Otello siegreich aus einer Seeschlacht gegen die Osmanen zurück und wird gefeiert. Vom Intriganten Jago manipuliert, tötet er seine geliebte Desdemona, von der er annimmt sie sei ihm untreu. Als er seinen Irrtum erkennt, ersticht er sich selbst. Giuseppe Verdis Musik ergreift den Zuschauer von Anfang an, zieht ihn mittenrein ins Geschehen, reißt ihn förmlich mit. Augen und Ohren sind gefesselt: Da bläht sich ein hauchdünnes Tuch zu turmhohen Wellen auf, man hört das Meer brausen, den Wind stürmen. Christian Thielemanns Staatskapelle, vereint mit dem Staatsopernchor, verleiht dieser Eingangsszene das rechte Pathos. So theatralisch kann es weitergehen – geht es aber nicht. Das Regieteam um Vincent Boussard reduziert jetzt stark, die Augen haben lange Pausen, ehe es wieder etwas zu entdecken gibt. Pfiffig die Idee des riesigen Spiegels, in welchem sich das Liebespaar Otello, eindrucksvoll gegeben von Stephen Gould, und seine Desdemona, brilliant verkörpert durch Dorothea Röschmann, hinreißend ihrer Liebe versichern. Vielleicht ist dies aber auch hintergründig gemeint, dem Spiegelbild nicht allzu sehr zu trauen. (Foto Semperoper Forster) Die kompltte Rezension vom Kulturreporter lesen Sie hier auf eien Klick!

KULTURHAUPTSTADT DRESDEN
Dresden möchte sich um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025 bewerben.

Doch warum eigentlich? Klar, wir strotzen vor architektonischen Kostbarkeiten, historischen Kunstschätzen und Kultureinrichtungen von Weltrang. Und natürlich haben wir auch eine junge Kunstlandschaft, eine hippe Szenekultur und glanzvolle Feste. Doch reicht dies wirklich aus, um Kulturhauptstadt zu sein? Gleichzeitig ist Dresden Bühne und Austragungsort für Konflikte und Probleme. Menschen beäugen sich kritisch, streiten oder beschimpfen sich. Die Kulturstadt Dresden steht damit – wie viele andere europäische Städte auch – vor großen Herausforderungen. Genau hier kann Kultur ansetzen. Denn: Kultur ist Musik, Tanz und Theater. Kultur bedeutet aber auch, miteinander zu diskutieren und gemeinsam das Zusammenleben in der Stadt zu gestalten (foto dresden.de) ... weitere Infos zur Bewerbung und wie Sie sich einbrigen können: hier auf einen Klick.

THEATER IN DRESDEN 

Semperoper, Staatsschauspiel Dresden, Boulevardtheater, Societaetsthetaer, Projekttheater, HELLERAU u.v.a. laden mit vielfältigen Programmen und zahlreichen Premieren in ihre Häuser ein. Das Theater Junge Genration und die Staatsoperette sind bereist umgezogen ins nue Kulturkraftwerk Mitte, Eine komplette Übersicht aller Theatervorstellungen in Dresden, geordnet nach Tagen, finden Sie hier im Theater Dresden Kalender. Übrigens, das gibt es auch für alle Konzerte Dresden, alle Führungen Dresden und sogar alle Lesungen Dresden. Am besten Sie schauen regelmäßig rein in den Kulturkalender für Dresden und Umgebung, damit Sie keine Veranstaltung verpassen. (Foto Staatsschauspiel Dresden-Großes Haus)

DIE TOP 10 MUSEEN IN DRESDEN

Die Museen in Dresden zählen in ihre Dichte und Vielfalt zu den bedeutendsten weltweit. Das verwundert niemanden, der weiß, wie sich die heutige sächsische Landeshauptstadt von ihrer ersten Besiedlung in der Jungsteinzeit vor mehr als 7 000 Jahren, über die  Residenzen sächsischer Markgrafen, Kürfürsten und Könige ab dem späten Mittelalter bis hin zum florierenden Kunst- und Kultur-, Forschungs- und Wirtschaftsstandort der Gegenwart entwickelt hat. Eine Auflistung der TOP10 Museen in Dresden erhalten Sie hier auf einen Klick!





 

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