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Eine 800-Jährige wird 60

 

Festung Königstein feiert 60 Jahre Museumsgründung

Die Festung Königstein ist eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler im Freistaat Sachsen und bewahrt als solches 800 Jahre sächsische, böhmische und europäische Geschichte. Zum Museum erklärte es das DDR-Ministerium für Kultur am 29. Mai 1955 mit dem Historiker Dieter Weber als ersten Direktor. Damit wurde die einstige Wehranlage zum ersten Mal in ihrer Geschichte öffentlich zugänglich. Anlässlich des 60. Jahrestages der Museumsgründung lädt sie am Freitag, dem 29. Mai, ab 18 Uhr zu einem gebührenden Jubiläumsfest. Der Eintritt zur Festung ist an diesem Tag ab 18 Uhr frei. „Die Festung Königstein bietet ein einzigartiges Ensemble aus mehr als 50 imposanten Bauwerken verschiedener Epochen und eine äußerst spannende, bis ins Mittelalter zurückreichende Geschichte“, sagt Dr. Angelika Taube, Geschäftsführerin der Festung Königstein gGmbH. „Mit Gründung des Museums konnte dieses bedeutende Kulturerbe endlich umfassend erforscht, gesichert und besucht werden. Das ist nicht nur für uns Historiker ein Grund zum Feiern.“ Mit der Museumsgründung wurde die Festung auch ein wichtiger Motor für den Tourismus in der Region. Jährlich kommen etwa 500 000 Besucher auf den Tafelberg. Der Anteil ausländischer Gäste liegt derzeit bei etwa 22 Prozent. Die Wehranlage hat für die Feierlichkeit bis in den Abend hinein geöffnet. Bis 21 Uhr kann die neue Dauerausstellung „In lapide regis – Auf dem Stein des Königs“ besichtigt werden. Zwischen 18 und 19:30 Uhr starten zu jeder halben Stunde Kurzführungen durch die sonst verschlossenen Tiefkeller des Torhauses. Zur gleichen Zeit ist auch der Riesenfasskeller in der Magdalenenburg geöffnet. Auf der Bühne des Marktplatzes lädt von 19:30 bis 21 Uhr das Dresdner Quartett Prime Time zu einer musikalischen Zeitreise durch die vergangenen 60 Jahre. Und krönender Abschluss ist das Feuerwerk um 21:30 Uhr.