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UMUNDU-LESEWERKSTATT 2016

 

Lesewerkstatt 2016

Nach dem großen Interesse und dem spannenden Austausch im letzten Jahr können und wollen wir auch in diesem Jahr auf eine Lesewerkstatt – diesmal zum Thema Unsere urbane Zukunft – nicht verzichten. Da es die Temperaturen mittlerweile recht gut mit uns meinen, bietet es sich an, unter freiem Himmel die Köpfe qualmen und die Gedanken kreisen zu lassen.

Dienstag (siehe aktuelle Termine) / 18:00 Uhr / Internationale Gärten Dresden / Holbeinstraße 31 / 01307 Dresden-Johannstadt

Die Lesewerkstatt richtet sich an interessierte Menschen zwischen 16 und 116, die sich für Stadt und Stadtentwicklung, Nachhaltigkeit und Entwicklung, für Politik, Kultur und Teilhabe, für gute Geschichten und gute Beispiele urbanen Zusammenlebens interessieren. Zu ausgewählten Themen wollen wir gemeinsam Texte bzw. Textpassagen rekonstruieren und diskutieren, die zuvor zuhause gelesen werden (können). Die Literatur stellen wir bei Bedarf in digitaler Form zur Verfügung. Ein Vorwissen zu den ausgewählten Themen ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei. Über eine Anmeldung zur besseren Planung würden wir uns freuen.
 

Thema: Unsere urbane Zukunft

Wir wollen uns in der diesjährigen Lesewerkstatt den Herausforderungen unserer urbanen Zukunft zuwenden, denn bereits heute lebt die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten und bis 2050 wird der Anteil der Menschen in urbanen Räumen laut Prognosen der Vereinten Nationen auf zwei Drittel ansteigen. Städte sind heute die Hauptverursacher globaler Herausforderungen und unzweifelhaft werden sie eine Schlüsselrolle für die Transformation zur globalen Nachhaltigkeit spielen.

“Unser Kampf um globale Nachhaltigkeit wird in Städten entschieden werden“
Ban Ki-moon (Generalsekretär der Vereinten Nationen)

In der Lesewerkstatt wollen wir mit spannender Lektüre gemeinsam herausfinden, was die Stadt ist und was ihre eigentümliche und schwer zu widerstehende Anziehungskraft ausmacht. Wir wollen ihre historische Rolle für Kultur, Wirtschaft, Globalisierung, Entwicklung oder das menschliche Zusammenleben rekonstruieren und ihre fundamentalen Probleme und vielfältigen Potentiale besprechen. Wir wollen Geschichten aus den urbanen Randzonen und den urbanen Zentren hören, von Menschen und Gruppen, die – wie es sich vielleicht auch der Philosoph und Soziologie Henri Lefebvre ausmalte – das Recht auf Stadt, auf Unterschiedlichkeit und Zentralität für sich beanspruchen und Städte zu einem inklusiven und lebenswerten Ort und zu einem Motor einer nachhaltigen Entwicklung machen.

quelle: umundu.de