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Alles Familie! Eine interaktive Ausstellung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene – Deutsches Hygiene-Museum Dresden | Alle Veranstaltungen

 

ALLES FAMILIE! INTERAKTIVE AUSSTELLUNG FÜR JUGENDLICHE, KINDER UND ERWACHSENE

29. November 2014 bis 22. Februar 2015
 
Eine Produktion von ALICE - Museum für Kinder im FEZ-Berlin und der Franckeschen Stiftungen zu Halle
 
Wie vielfältig die Lebenswirklichkeit von Familien heute aussieht, zeigt ab dem 29. November die Mitmachausstellung Alles Familie! im Deutschen Hygiene-Museum. In interaktiven Erlebnisräumen erfahren die Besucher auf spielerische Art und Weise, was sich heute hinter dem scheinbar so einfachen Begriff Familie alles verbirgt. Denn nur eine einzige allgemein gültige Vorstellung davon, was Familie ist, gibt es nicht mehr – und vielleicht hat es sie auch nie gegeben. Die Ausstellung setzt darum bei den persönlichen Erfahrungen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen an. Sie bietet die Gelegenheit, über die Bedeutung der eigenen Familie nachzudenken und Verständnis und Toleranz für unterschiedliche Lebensformen zu entwickeln.
 
In zehn Räumen präsentiert die Ausstellung zehn Familienkonstellationen, die exemplarisch für die Vielfalt der heutigen Möglichkeiten des Zusammenlebens stehen. Die Besucher lernen hier u. a. Familie Handfest kennen, deren Angehörige sich in Gebärdensprache verständigen, oder Familie Tandem, in der die Kinder mit nur einem Elternteil aufwachsen, oder Familie Jünger mit Eltern, die selbst noch fast Kinder sind, oder die aus einem kleinen Dorf in der Türkei stammende Familie Riesenzahl, oder Familie Regenbogen, in der die Eltern ein gleichgeschlechtliches Paar sind. Neben diesen zehn Familienzimmern gilt es in der Ausstellung vierzehn weitere Räume zu entdecken, in denen grundlegende Erfahrungen und Handlungsfelder des familiären Zusammenlebens thematisiert und von den Besuchern interaktiv nachvollzogen werden können: Die nervenaufreibende Seite des Familienlebens wird humorvoll in der „Stressmaschine“ behandelt, in der verschiedene Haushaltsaufgaben parallel gelöst werden müssen. Mitmachen ist auch im Raum „Meine Familie“ ausdrücklich erwünscht: Hier können Eltern und Kinder Alltagssituationen und Erfahrungen, die sie selbst mit in die Ausstellung bringen, mit Holzfiguren nachstellen. Dass zum familiären Alltag auch Krisen und im Extremfall auch Gewalt zählen können, verdeutlicht der als Wohnzimmer inszenierte Raum „Worüber man nicht spricht“. Der Bereich „Nur für Jungs / Nur für Mädchen“ zeigt, wie geschlechtsspezifisches Verhalten – auch – gelernt wird, während die emotionale Seitevon Familie und der Wunsch nach Geborgenheit durch ein überdimensionales Nest verkörpert wird, in dem man sich ein wenig ausruhen kann.