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Amphitryon - von Heinrich von Kleist – Staatsschauspiel Dresden - Großes Haus | Alle Veranstaltungen

 

Amphitryon

In Theben wartet Alkmene auf die triumphale Rückkehr ihres Mannes, des Feldherren Amphitryon, aus dem Krieg gegen die Athener.

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04.04.2017 19:30
Details www.staatsschauspiel-dresden.de
Alle in Staatsschauspiel Dresden - Großes Haus
Postplatz (Bus 94; Tram 1, 2, 4, 8, 9, 11, 12)
04/04/2017 19:30 04/04/2017 21:30 Kulturkalender Dresden info@kulturkalender-dresden.de Amphitryon - von Heinrich von Kleist Staatsschauspiel Dresden - Großes Haus 38 DD/MM/YYYY
12.04.2017 19:30
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12/04/2017 19:30 12/04/2017 21:30 Kulturkalender Dresden info@kulturkalender-dresden.de Amphitryon - von Heinrich von Kleist Staatsschauspiel Dresden - Großes Haus 38 DD/MM/YYYY
21.04.2017 19:30
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21/04/2017 19:30 21/04/2017 21:30 Kulturkalender Dresden info@kulturkalender-dresden.de Amphitryon - von Heinrich von Kleist Staatsschauspiel Dresden - Großes Haus 38 DD/MM/YYYY
 

Als er schließlich bei ihr auftaucht, verbringt sie eine Liebesnacht mit ihm. Was sie nicht weiß: Nicht Amphitryon war es, mit dem sie in dieser Nacht das Bett geteilt hat, sondern Jupiter, der Göttervater, bekannt für seine zahlreichen amourösen Verwandlungen. Und auch der Gott Merkur treibt ein Doppelgängerspiel mit Amphitryons Diener Sosias. Als kurz nach der göttlichen Liebesnacht der wahre Kriegsheimkehrer Amphitryon auftaucht, fühlt er sich selbstverständlich verraten und betrogen, während Alkmene ihren Sinnen nicht mehr trauen kann – welcher der beiden ist ihr wahrer Geliebter? 
In Heinrich von Kleists Lustspiel, 1803 in Dresden begonnen und dort auch 1807 im Erstdruck erschienen, begegnen sich die Protagonisten plötzlich selbst und müssen in einem Verwirrspiel um Eifersucht und die eigene Identität ihre Selbstgewissheit in Frage stellen. Göttervater Jupiter stürzt sie in schwerwiegende Identitäts- und Beziehungskrisen. Kleists Bearbeitung von Molières gleichnamiger Vorlage, die zunächst nur als deutsche Übersetzung gedacht war, trägt am Ende nur noch den ­Untertitel „Ein Lustspiel nach Molière“, denn Kleist spitzt die Gesellschaftskomödie Molières nachdrücklich auf die Problematik der Identitätskrise zu und erweitert sie so um eine tragische Dimension.

Regie Wolfgang Engel

quelle: staatsschauspiel dresden