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Arthur Schopenhauers Begegnung mit Indien. Eine Einführung – Kügelgenhaus - Museum der Dresdner Romantik | Alle Veranstaltungen

 

Arthur Schopenhauer hat in den Jahren 1814-1818 in Dresden das Hauptwerk seines Lebens, „Die Welt als Wille und Vorstellung“, geschrieben. Schon in der Einleitung gibt er drei Säulen seines Gedankengebäudes an: den „göttlichen Plato“, den „unvergleichlichen Kant“ und die Weisheit des alten Indien. Mit seinem offenen Interesse an unorthodoxem und außereuropäischem Denken scheint Schopenhauer ganz der romantischen Schule verbunden – und doch geht sein Weg eine ganz andere Richtung. Den Fragen, welche Grunddisposition seiner Persönlichkeit ihn auf diesen Weg führt, welche Lehrer ihn begleiten, und welche Quellen ihm zu Gebote stehen, möchte der Vortrag nachgehen und an einigen Schlüsselbegriffen zeigen, welche Kerngedanken des altindischen Denkens am stärksten auf Schopenhauers philosophisches System einwirken. Eine Anzahl von Bildern wird diese gedankliche Reise anschaulich machen.

quelle: museen-dresden.de