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Beziehungsspiegel - Denkmale und ihre Eigentümer - Christine Starke und Ulrich Hübner – Kulturrathaus Dresden | Alle Veranstaltungen

 

Jedes Gebäude hat seine Identität. Hinter jedem Gebäude stehen Eigentümer, die sich darum kümmern, dass die Substanz erhalten und das Erscheinungsbild bewahrt wird. „Beziehungsspiegel – Kulturdenkmale und ihre Eigentümer“ lautet der Titel eines Fotografieprojektes  von Christine Starke und Ulrich Hübner, das ab Dienstag, 3. Mai, im Kunstfoyer des Kulturrathauses, Königstraße 15, zu sehen ist. Eröffnet wird die Ausstellung mit großformatigen Fotografien um 19 Uhr durch den Amtsleiter für Kultur und Denkmalschutz, Manfred Wiemer, und mit einem Grußwort der Sächsischen Landeskonservatorin Prof. Dr. Rosemarie Pohlack. Die Kunst- und Fotohistorikerin Dr. Agnes Matthias führt in die Ausstellung ein.

Die Ausstellung zeigt Denkmaleigentümer gemeinsam mit ihrem Kulturdenkmal und erzählt die Geschichten von Haus und Mensch. Dabei haben sich die Fotografierten ganz unterschiedlicher Denkmalgattungen angenommen. Eine besondere Tiefe erhalten die Aufnahmen durch die Arbeit der Dresdner Fotografin Christine Starkes mit einer historischen Plattenkamera. Die mit der Sozialfotografie eng vertraute Fotografin dokumentiert seit den 1980er Jahren das urbane Leben der Stadt, die Entwicklung des städtischen Gefüges und zahlreiche Umbauten symbolträchtiger Gebäude. Häufig knüpft sie dabei an eine sozialdokumentarische Fotografie an, wie sie zuletzt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts große Beachtung erfuhr. Heute verhilft uns diese fotografische Dokumentation der Gesellschaft mit Menschen, Mode oder Wirtschaft zu einem besseren Zeitverständnis.

Der Kunsthistoriker und hauptberufliche Denkmalpfleger Ulrich Hübner betreibt auch die Galerie kunstgehaeuse in Dresden und beschäftigt sich intensiv mit der Kultur- und Baugeschichte sowie den gesellschaftlichen Entwicklungen im 20. Jahrhundert bis heute. Seine Texte erzählen in der Ausstellung die Geschichten zu Objekten, Eigentümern und ihrer engen Beziehung zueinander. Das Projekt dokumentiert in den Fotografien einen entscheidenden Teil des kommunalen Organismus, gesellschaftlichen Zusammenlebens und der prosperierenden Großstadt Dresden im 21. Jahrhundert. Dabei widmet es sich der gegenwärtigen Wohn- und Baukultur, der Bewahrung, Veränderung und Fortschreibung zu schützender Kulturdenkmale.

Die Ausstellung ist bis 8. Juli geöffnet, Montag bis Donnerstag 9 bis 18 Uhr, Freitag 9 bis 16 Uhr.

quelle dresden.de