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Chile – Trekking zwischen Wüste, Vulkanen und ewigem Eis – Reise-Kneipe | Alle Veranstaltungen

 

Man stelle sich sämtliche Landschaften vom Nordkap bis zur Sahara vor, stelle die Farbsättigung auf maximal - man hätte dennoch nur eine vage Vorstellung davon, welche Naturwunder Chile auf einer Länge von 4300 km entlang der südamerikanischen Westküste bereithält. 2014 reiste ich nach meinem Studium  2 ½ Monate mit Rucksack und Zelt vom bolivianischen Altiplano bis zu den Eisfeldern Patagoniens. Vom Tal des Mondes in der trockensten Wüste der Welt führte mich meine Reise in die bolivianischen Anden, wo ich den 5920m hohen Vulkan Licancabur bestieg und vergeblich versuchte, mich in der größten Salzpfanne der Erde zu spiegeln.

Nach zwei mehrtägigen Trekkingtouren in der Region der Seen und Flüsse verbrachte ich Weihnachten auf der mystischen Nebelinsel Chiloé und setzte meine Reise nach Süden fort, mit Bus, per Anhalter und zu Fuß auf der Traumstraße Carretera Austral. Hier beginnt Patagonien, ein rauer Sehnsuchtsort, wo die Zivilisation endet, sich alle Jahreszeiten an einem Tag erleben lassen und Windböen gelegentlich umwerfend sind. Ich durchquerte die „Serengeti des Südkegels“ und wanderte schlussendlich nach Argentinien aus. Dort wartete der Nationalpark Los Glaciares mit dem faszinierenden Perito-Moreno-Gletscher und, zurück in Chile, als krönender Abschluss die Umrundung der Torres del Paine. Ein Reisebericht von Matthias Brandt

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