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das ende der menschheit - von Konstantin Küspers – Staatsschauspiel Dresden - Kleines Haus | Alle Veranstaltungen

 

Dystopie oder Utopie? Im Jahr 2165 archiviert der letzte Mensch auf der Erde Zeugnisse der Menschheitsgeschichte. Das Ende der Menschheit hatte der desillusionierte Genetiker Jorge eingeleitet, indem er den genetischen Code der gesamten Menschheit so umprogrammierte, dass alle fortan geborenen Kinder keine differenzierten Geschlechtsmerkmale mehr besitzen – eine Fortpflanzung wird unmöglich. Es folgen verzweifelte Versuche, das Fortbestehen der Menschheit zu retten, die Ausgrenzung und Stigmatisierung der neuen GenO-Generation, die Entstehung einer Parallelgesellschaft: während die alte Generation an der fehlenden Zukunftsperspektive verzweifelt, erschafft die GenO-Generation im Angesicht ihres Endes eine utopische Parallelgesellschaft.

Konstantin Küspert schreibt ein Auftragswerk, dass sich, wie viele seiner Stücke, mit Visionen gesellschaftlicher Veränderungen angesichts des technologischen Fortschritts beschäftigt.

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