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Das Paradies auf Erden - Landschaften von Bruegel bis Rubens – Kunsthalle im Lipsiusbau - SKD | Alle Veranstaltungen

 

Öffnungszeiten/ Opening hours
10–18 Uhr, montags geschlossen/ 10 am to 6 pm, closed on Mondays
(24.12.2016: geschlossen, 31.12.2016: 10–14 Uhr,
01.01.2017: 14–18 Uhr geöffnet)

Besuchereingänge Georg-Treu-Platz (für Rollstuhlfahrer) und Brühlsche Terrasse

01.10.2016 - 15.01.2017
Details www.skd.museum
Alle in Kunsthalle im Lipsiusbau - SKD
Synagoge (Tram 3, 7)
01/10/2016 15/01/2017 true Kulturkalender Dresden info@kulturkalender-dresden.de Das Paradies auf Erden - Landschaften von Bruegel bis Rubens Kunsthalle im Lipsiusbau - SKD 38 DD/MM/YYYY
 

Das Paradies auf Erden - Flämische Landschaften von Bruegel bis Rubens

1. Oktober 2016 bis 15. Januar 2017
Eine Ausstellung der Gemäldegalerie Alte Meister in der Kunsthalle im Lipsiusbau

Flämische Landschaftsbilder des 16. und 17. Jahrhunderts zählen zu den besonderen Schätzen der Dresdener Gemäldegalerie Alte Meister. Trotz ihrer großen Zahl und hohen Qualität sind sie jedoch kaum bekannt. Die Ausstellung, die auch Zeichnungen und Druckgrafik aus dem Dresdener Kupferstich-Kabinett mit einschließt, rückt diese Meisterwerke nun endlich ins rechte Licht. Nach umfassenden Untersuchungen und Restaurierungen werden viele Werke in der Ausstellung ganz neu zu entdecken sein.  Die Landschaftsmalerei hatte sich im ersten Drittel des 16. Jahrhunderts in den südlichen Niederlanden als neues, eigenständiges Genre etabliert. Der Wunsch nach Welterkenntnis und ein zunehmendes, auch ökonomisch motiviertes Interesse an Geografie und Kartografie als Grundlagen für Reisen und Handel waren die Voraussetzungen für diese Entwicklung. Maler wie Joachim Patinir und Pieter Bruegel d. Ä. schufen neue Landschaftstypen, etwa die so genannte Weltlandschaft, die weite Verbreitung fanden.

Die steigende Nachfrage nach Landschaftsgemälden führte zur Entstehung zahlreicher Untergattungen wie Jahreszeiten-, Stadt,- Wald,- Gebirgs,- Paradies,- Höllen – oder Seelandschaften. Hochspezialisierte Malerwerkstätten arbeiteten für einen florierenden Bildermarkt. Im 17. Jahrhundert schließlich führten Peter Paul Rubens‘ bewegte, atmosphärische Szenerien die flämische Landschaftsmalerei zu einem neuen Höhepunkt.  Die Künstler malten keine „Landschaftsporträts“, sondern im Atelier komponierte, ideale Darstellungen. Für ihre erdachten „Paradiese“ bedienten sie sich aus dem Formenrepertoire der Natur. Vor dem Betrachter entfaltet sich stets das äußerst facettenreiche Bild eines Landschaftsraumes, der zum größten Teil künstlerische Erfindung ist.

quelle skd.museum