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Deine Arbeit, Dein Leben – Programmkino Ost (PKO) | Alle Veranstaltungen

 

DEINE ARBEIT, DEIN LEBEN! ist Teil eines crossmedialen Projekts und erzählt, was Arbeit in einem traditionellen Industrieland heute bedeutet. Und das so authentisch und direkt wie möglich: aus der Perspektive der Menschen selbst. Auf Einladung des WDR hielten Menschen ihren Arbeitsalltag mit Smartphone oder Videokamera fest. Aus mehreren hundert selbst gedrehten Videos entstand dann dieser Dokumentarfilm.

Neun Millionen: So viele Menschen arbeiten in Nordrhein-Westfalen. Mit ihrer Arbeit machen sie ihre Heimat zur stärksten Wirtschaftsregion Deutschlands. In dem einzigartigen, crossmedialen Projekt DEINE ARBEIT, DEIN LEBEN! erzählt der WDR, was Arbeit in einem traditionellen Industrieland wie NRW heute bedeutet. Und das so authentisch und direkt wie möglich: aus der Perspektive der Menschen selbst. Im Spätsommer 2014 hatte der WDR in einer großen Kampagne alle Menschen in Nordrhein-Westfalen eingeladen, ihren Arbeitsalltag mit Smartphone oder Videokamera festzuhalten. Aus mehreren hundert selbst gedrehten Videos entstand ein Dokumentarfilm, ein Hörspiel sowie ein Web-Angebot, die der WDR zum Tag der Arbeit, am 1. Mai 2015, präsentierte. Das Besondere an dem Projekt zeigt sich in der Vielfalt der eingesandten Clips. Es sind berührende, lustige, spektakuläre, aber auch nachdenkliche Momentaufnahmen aus dem Arbeitsalltag der Menschen – für die einen mehr lästige Pflicht wie für die Möbelpacker aus Bonn, für die anderen Berufung wie für den „Robo-Doc“, der in einer Autofabrik dafür sorgt, dass die Montageroboter nie still stehen. Im Sinne von Arbeiten 4.0 zeigt DEINE ARBEIT, DEIN LEBEN! dass nicht nur neue Technologien die Arbeitswirklichkeit verändern, sondern auch die gesellschaftlichen Ansprüche an die Arbeitswelt einem steten Wandel unterliegen. „Ich betrachte jeden Clip als Geschenk“, sagt Regisseurin Luzia Schmid, „ich mag die Tatsache, dass alle Einsendungen nur genau so viel preisgeben wie vom Absender gewünscht. Diesem Umstand und der Montage ist es zu verdanken, dass der Film nicht ins Voyeuristische abrutscht, sondern eine besondere Nähe erzeugt.“

quelle pko