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Denovali Residency Concert Series 1 - Dale Cooper Quartet & Witxes – Scheune Dresden | Alle Veranstaltungen

 

Denovali Residency Concert Series 1
Dale Cooper Quartet & Witxes

 
Denovali ist eines der führenden aktiven Independent Labels im Spannungsfeld zwischen Darkjazz, experimenteller Musik,
Ambient/Drone und Elektronika. Seit einigen Jahren macht sich die Bochumer Plattenschmiede aber auch einen Namen als
Ausrichter des Denovali Swingfests, welches mittlerweile mit Essen, Berlin und London drei Ableger besitzt, und zu den
wichtigsten Events im Jahreskalender von Freunden etwas anderer Musik geworden ist. Neben Szenegrößen wie Bohren & Der Club
Of Gore, SunnO))) oder Hauschka überzeugen da stets auch die Labeleigenen Künstler mit exzellenten Auftritten. Und so ist das
neuste Projekt der Denovali-Macher dann auch, folgerichtig quasi, ihr Festival im Kleinen auf die Clubbühnen zu bringen. Ab
November begeben sich jeweils immer zwei Denovali-Acts auf eine kleine Tour durch feste Partnerspielstätten. Wir als Scheune
freuen uns, daß wir zu den Auserwählten gehören, und möchten Euch von hier ab regelmäßig die Denovali Residency Concert
Series präsentieren. Zum Auftakt begrüßen wir zwei französischen Formationen.
 
 
Dale Cooper Quartet
 
Dale Cooper Quartet and The Dictaphones melden sich endlich zurück mit ihrem nunmehr dritten Album "Quatorze Pièces de
Menace". Das neue Album des - mittlerweile als Kult zu bezeichnenden - französischen Dark-Jazz-Kollektivs ist der Nachfolger
ihres vielfach gelobten 2011er Albums "Métamanoir", der damals bereits zweiten Veröff¬entlichung beim deutschen
Experimentalmusik-Label Denovali. Teils den Ambient und Drone geprägten Klanglandschaften ihres Debuts "Parole de Navarre"
folgend, knüpfen sie in gleichem Maße an das wesentlich stärker orchestrierte "Métamanoir" an und präsentieren auf "Quatorze
Pices de Menace" eine beeindruckende Kollektion an Tracks, die wieder einmal scha¬fft, den Hörer an verträumte und mysteriös
entrückte Orte zu entführen.
Ein zarter Hinweis auf den coolen Jazz der 50er, eine gefühlte Truck-Ladung voll Noise und Melodien, die gewohnt kleine
charmante Referenz an den Soundtrack der Serie „Twin Peaks“, sowie die etwas geisterhaft anmutenden, tief klingenden Stimmen:
Das Dale Cooper Quartet verschiebt die Grenzen des Dark-Jazz in neue Dimensionen. Dabei wird das Album durch Gastauftritte
wie die der Sänger/innen Alicia Merz (Birds Of Passage), Zalie Bellacicco, Ronan Mac Erlaine und Gaëlle Kerrien (Yann Tiersen)
bereichert. Aufgenommen in Brest, in der französischen Bretagne, transportiert das Album deutlich eine Atmosphäre, die sich
zwischen den Polen absoluter Schönheit und kaum einzuordnender Eigenartigkeit aufspannt - das vertraute Markenzeichen eines
jeden Albums der Band.
"Quatorze Pices de Menace" basiert insbesondere auf der Live-Erfahrung des Kollektivs und der nicht endenden wollenden Liebe
zur heimischen Landschaft: Ein bemerkenswert tiefgreifendes Album - faszinierend und schön wie ein Sturm über der Mitte des
Atlantiks.
Für Hörer von Bohren und der Club of Gore, David Lynch oder The Kilimanjaro Darkjazz Ensemble.
 
 
Witxes
 
Witxes ist ein Klangkörper bei dem populäre mit singulärer Musik aufeinanderprallt. Das schizophren anmutende Projekt findet
einen Weg hin zur Balace zwischen Improvisation und passionierter Klangforschung. Mal umherstreifend, mal eher rasant
generiert der französische Künstler melodische Räume voller farbenfroher Sound-Schichten mit schillernder Textur und
verbleibenden Spuren akustischer Momente, worin ein jeder seinen Platz finden kann.