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Der Graf von Monte Christo - nach dem Roman von Alexandre Dumas – Staatsschauspiel Dresden - Großes Haus | Alle Veranstaltungen

 

Der Graf von Monte Christo 

Vierzehn Jahre verbringt der junge Seemann Edmond Dantès aufgrund einer Intrige seiner Konkurrenten in Kerkerhaft auf der berüchtigten Gefängnisinsel „Château d’If“. Vor dem Selbstmord bewahrt wird er von seinem Mitgefangenen, dem gelehrten Geistlichen Abbé Faria, der ihn im Folgenden in den Wissenschaften und Künsten unterrichtet und schließlich einweiht in das Geheimnis eines verborgenen Schatzes auf der Insel Montecristo. Nach einer spektakulären Flucht sucht und findet Dantès den Schatz und kehrt als wohlhabender Mann in seine Heimat zurück. Er rekonstruiert die Hintergründe und die Beteiligten der Verschwörung, die zu seiner Verurteilung geführt haben, um daraufhin – als Graf von Monte Christo – an seinen Gegenspielern von damals Rache zu nehmen.
„Der Graf von Monte Christo“ von Alexandre Dumas ist Mitte des 19. Jahrhunderts als Fortsetzungsroman erschienen und längst ein Klassiker der Weltliteratur. Lustvoll und ausschweifend erzählt er die Vergeltungsphantasie eines unschuldig Verurteilten, der eine verkommene Gesellschaft aus intriganten Machthabern zu richten versucht. Ausgestattet mit scharfer Intelligenz und unermesslichem Reichtum, betreibt Edmond Dantès seine eigenmächtige Strafverfolgung und endet schließlich zweifelnd ob der Ergebnisse seiner Unerbittlichkeit.
Der Regisseur Simon Solberg hat schon zahlreiche Stoffe der Weltliteratur inszeniert, die sich aufgrund ihrer Überfülle scheinbar der Dramatisierung verweigern (zuletzt „Die Odyssee“ am Volkstheater München und „Der abentheurliche Simplicissimus Teutsch“ am Staatsschauspiel Dresden). In der Assoziation von historischem Material und aktuellen Weltbeschreibungen entwickelt er dabei eigensinnige Wesen und Welten. Bildgewaltig und anspielungsreich setzt er die Klassiker in ein überraschendes Verhältnis zu 
unserer Medienwirklichkeit und öffnet sie neu für die Gegenwart. 

Regie Simon Solberg

quelle: staatsschauspiel drsden