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Dicke Luft – DDR und Umwelt – Theaterplatz - Pavillon der Stiftung Friedliche Revolution | Alle Veranstaltungen

 

Dicke Luft – DDR und Umwelt

Dicke Luft in Bitterfeld, Schaum auf der Elbe, Tagebaukrater in der Lausitz, radioaktive Wismut-Halden: Weite Teile Sachsens waren in der DDR ökologisches Krisengebiet. Junge Menschen begannen deshalb Ende der siebziger Jahre über Zukunftsfragen öffentlich zu diskutieren. Es entstand eine alternative Szene, die spektakuläre Aktionen erdachte, Untergrundschriften druckte, Demonstrationen organisierte und deren Mitstreiter häufig von der Stasi verfolgt wurden. Die unabhängige Umweltbewegung entwickelte sich so zu einem wichtigen Teil der Opposition und der Demokratiebewegung im Herbst 1989 (Sächsische Landeszentrale für politische). Anschließend Gespräch mit Klaus Gaber, ehem. MdL

quelle: freiraum