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Die Juden - Ein Lustspiel in einem Aufzuge von Gotthold Ephraim Lessing – Staatsschauspiel Dresden - Großes Haus | Alle Veranstaltungen

28.01.2017 19:30
Details www.staatsschauspiel-dresden.de
Alle in Staatsschauspiel Dresden - Großes Haus
Postplatz (Bus 94; Tram 1, 2, 4, 8, 9, 11, 12)
28/01/2017 19:30 28/01/2017 21:30 Kulturkalender Dresden info@kulturkalender-dresden.de Die Juden - Ein Lustspiel in einem Aufzuge von Gotthold Ephraim Lessing (Gastspiel des Berliner Ensemble ) Staatsschauspiel Dresden - Großes Haus 38 DD/MM/YYYY
29.01.2017 19:00
Details www.staatsschauspiel-dresden.de
Alle in Staatsschauspiel Dresden - Großes Haus
Postplatz (Bus 94; Tram 1, 2, 4, 8, 9, 11, 12)
29/01/2017 19:00 29/01/2017 21:00 Kulturkalender Dresden info@kulturkalender-dresden.de Die Juden - Ein Lustspiel in einem Aufzuge von Gotthold Ephraim Lessing (Gastspiel des Berliner Ensemble ) Staatsschauspiel Dresden - Großes Haus 38 DD/MM/YYYY
 

Die Juden

„Ich bin ein Jude“ – dieser lapidare Satz, den der fremde Held der Geschichte, der Reisende, sagt, kippt das lustigfeine Spiel, das Lessing mit gerade einmal 20 Jahren geschrieben hat, in die bittere Realität unserer eigenen Geschichte.

Lessing benützt durchaus gängige Theaterrequisiten: Eine Dose (nicht, wie oft üblich, ein Brief!) setzt die Enthüllungsintrige in Gang. Aber absolut neu, ja, kühn, vorausdenkend ist, wie Lessing seine Hauptfigur zeichnet. Eine Sensation und 1749 zugleich Anlass für finstere Religionswächter. Zum ersten Mal in der Geschichte des Theaters betritt die Figur eines positiv gezeichneten Juden die Bretter des Welttheaters.

Ein Lustspiel über den Antisemitismus –  ist das nicht eine Ungeheuerlichkeit? George Tabori verändert kein Wort des Textes und doch enthüllt das alte Lustspiel ein anderes Gesicht, wenn heute das grelle Licht der Gegenwart den Text bis in die feinsten Ritzen ausleuchtet.
 
Taboris Inszenierung erlebte ihre Premiere am 13. September 2003 und wurde seither über 160 Mal aufgeführt. Nie ist Lessings „Die Juden“ öfter gespielt worden.

quelle: staatsschauspiel dresden