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Die National-Flugspende 1912 – Verkehrsmuseum Dresden | Alle Veranstaltungen

 

Die National-Flugspende 1912 brachte mehr als 7 Millionen RM ein, für damalige Zeiten eine riesige Summe. Angesichts der anfangs bestehenden Überlegenheit der französischen Luftfahrt gelang es die in Deutschland, einen nationalen Taumel zu entwickeln, der zu einem solchen Erfolg der Spende führte. Das Geld diente der Ausbildung von Piloten mit Feldpilotenschein, bot Anreiz für Stundenflüge als Übung für militärische Langstreckenflüge, trug zur Finanzierung von Flugstützpunkten bei.

Die Gründe für die Spende und ihre Verwendung vorwiegend für militärische Zwecke – darunter auch den Kauf von Militärflugzeugen- und die Rolle Kaiser Wilhelm II. werden vorgestellt, insbesondere auch auf den Anteil des Königreichs Sachsen. Flugprämien forderten die Piloten zu Spitzenleistungen heraus. Am Vorabend des Ersten Weltkriegs waren die meisten internationalen Flugrekorde in deutscher Hand. Die ausgebildeten und geförderten Piloten aber starteten in den Tod.

Quelle: Verkehrsmuseum