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DISTANCE, LIGHT & SKY | USA | Niederlande | Belgien »Casting Nets« – Dreikönigskirche Dresden | Alle Veranstaltungen

 

»Casting Nets« 

Berührende Musik aus der Stille.
DISTANCE, LIGHT & SKY | USA | Niederlande | Belgien
CHRIS ECKMAN Gesang | Gitarre
CHANTAL ACDA Gesang
ERIC THIELEMANS Percussion
Selten hat mich ein Debut so umgehauen, so beeindruckt, so für sich eingenommen wie dieses. Wobei es hier nichts Spektakuläres gibt, keine beeindruckenden Effekte, keine unglaublichen Specials. 
Es ist einfach nur unglaublich beseelte Musik. 
Und davon ganz ganz viel.
Chris Eckmans Musik liebe ich, seit ich ihn Mitte der 90er Jahre erstmals als Sänger, Gitarrist und vor allem Songschreiber der WALKABOUTS kennen gelernt habe. Schon damals war bei manch instrumentaler Härte die berührende Zärtlichkeit, die er in seine Lieder und in seine Stimme packen konnte, das prägende und vor allem das tief Beeindruckende Element seiner Kunst. 
Das war nicht anders beim aus der Band gelösten Duo CHRIS & CARLA, die vor über 10 Jahren auch schon mal Elbhangfest-Gäste im Wachwitzer Park waren. 
Noch heute erinnere ich mich an diese magische Nacht.
Eckman, der in der amerikanischen Grunge-Hauptstadt Seattle geborene und (nach diversen Stationen in Skandinavien, Deutschland, Portugal u.a.) heute in Ljubliana lebende Musiker ist nicht nur nimmermüder Spurensucher, sondern auch immer weiter gehender Horizont-Wanderer, der Grenzen nur akzeptiert, um sie immer wieder aufs Neue zu verschieben.
All seine musikalischen Collaborationen und Projekte aufzuzählen würde den Platz dieser Seite sprengen. 
Zu ihm gesellt sich die unglaubliche niederländische Sängerin/Songschreiberin Chantal Acda. Mit Peter Broderick und Nils Frahm verband sie ihre letzte, hoch gelobte Produktion »Let Your Hands Be My Guide« „Exquisite. As soft as snow." - schrieb dazu MOJO.
In ihr findet Chris Eckman eine ebenbürdige Partnerin, die seine tiefe, rauchige, fast mystische Stimme mit ihrer sensiblen Art der Gestaltung kontert, umfängt und bettet. Im gemeinsamen Gesang erreichen beide Gänsehaut-Momente größter Intimität und unglaublicher Wirkung. Man wagt kaum zu Atmen. Nur das Herz schlägt. möglicherweise zu laut.
Abgerundet und zum Trio wird DISTANCE, LIGHT & SKY durch den klassisch ausgebildeten belgischen Percussionisten Eric Thielemans, der verhalten, vorsichtig fast nur klöppelt, der sanft das Fell streichelt, mit Fingerspitzen oder Besen, nie Dominant, dennoch prägend im Aufbau einer rhythmischen Spannung, welche die Hörer durch den Song führt. 
Gemeinsam ist ihnen (ja, da lege ich mich fest) eine echte »CD des Jahres« gelungen. Akustikgitarre, ein paar Pianosprengsel, sanfte Percussion und zwei unglaubliche Stimmen, die aus der Stille kommen: Mehr brauchen die Musiker nicht, um auf sanfte und betörende Weise eine Stück Ewigkeit zu schaffen.