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Drei Lutherische Messen von Johann Sebastian Bach – Annenkirche Dresden | Alle Veranstaltungen

 

Den unbekannten Bach entdecken: Selten zu hörende Werke in Historischer Aufführungspraxis

Johann Sebastian Bach:

Messe in A-Dur BWV 234
Messe in g-Moll BWV 235    Messe in G-Dur BWV 236

MITWIRKENDE

Heidi Maria Taubert, Sopran
David Erler, Alt
Tobias Hunger, Tenor
Tobias Berndt, Bass

Cappella Sagittariana Dresden
Leitung: Norbert Schuster

WeihnachtsoratoriumBrandenburgische KonzerteMatthäuspassion…. – angesichts der übermächtigen Präsenz dieser allesamt zum Kanon der Musikgeschichte gehörigen Werke scheint es kaum möglich, dass es auch heute noch Kompositionen Johann Sebastian Bachs gibt, die nur selten im Konzert erklingen und der breiten Öffentlichkeit kaum bekannt sind. Doch welchem Musikfreund sind die Lutherischen Messen ein Begriff?  Dabei sind die Stücke nicht nur kompositorisch überaus interessant, sondern vor allem sehr anhörenswert!

Bei der Entstehung der Messen hat Bach eigene frühere Kompositionen verwendet und sowohl Arien als auch Chöre aus seinen Kirchenkantaten parodiert. Er griff bei seiner Bearbeitung auf einen Kernbestand von Kantaten zurück und gliederte dabei mehrfach Sätze ein und derselben Kantate in unterschiedliche Messen ein.  Verglichen mit ihren Vorlagen, sind die figuralen Messen liturgisch freier einsetzbar und damit zeitloser und allgemeingültiger.

Das Ensemble Cappella Sagittariana Dresden entstand aus dem Zusammenschluss des Ensembles Alte Musik Dresden mit Mitgliedern der Dresdner Philharmonie und dem Ensemble für Alte Musik der Staatskapelle Dresden, die als führende Ensembles ihrer Art im damaligen Ostteil Deutschlands galten. Seit dem Zusammenschluss im September 2006 vereinigten sich beide Ensembles an symbolträchtiger Stelle, der Kapelle des Dresdner Residenzschlosses, zur neuen „Cappella Sagittariana Dresden“ unter der Leitung von Norbert Schuster. Das Gesamtwerk von Heinrich Schütz bildet auch in Zukunft einen wesentlichen, wenn auch nicht ausschließlichen Bestandteil des Repertoires.

Quelle: Bachfest Dresden