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Dresdner Literaturlounge – Festsaal im Coselpalais (Pianosalon Kirsten) | Alle Veranstaltungen

 

Das Buch

Die Nachkriegsjahre stellten alle Familien in den Dresdner Arbeitervierteln vor große und kaum lösbare Aufgaben, zumal das hehre Ziel einer sozialistischen Gesellschaft ihren Alltag zusätzlich beschwerte. Anfangs mit großen Vorbehalten, später mit allmählicher Annäherung an soziale Bedingungen, wie sie nur unter neuen Machtverhältnissen möglich waren, gestalteten sie ihr Dasein mit, ohne Angst vor der Staatssicherheit, ohne SED-Mitglied oder Stasi-Spitzel zu sein, aber sozial gesichert und mit sozialen Beziehungen, die neu waren in der Geschichte des deutschen Volkes, aber die dennoch nicht stark genug waren, um dauerhaft zu sein. (Günter Mager, Autor)

“Mit diesem historischen Roman des Dresdner Autors Dr. Günter Mager über das Leben in der DDR nach dem Krieg bis zur Wende 1990, veröffentlicht der Weltbuch Verlag wieder ein Werk über Deutsch-Deutsche Zeitgeschichte. Im 25. Jahr der Deutschen Wiedervereinigung ist es um so wichtiger, dass die Erlebnisse und Erzählungen der Menschen in der DDR nicht in Vergessenheit geraten, denn sie sind Teil der deutschen Geschichte.” (Dirk Kohl, Verleger)

Der Autor

Günter Mager erlebte seine Kindheit in einem von den Nazis verfolgten und sozialdemokratisch orientierten Elternhaus, das ihn weltanschaulich prägte und ihn zum Gegner faschistischen Handeln und Denkens macht.

Quelle: Pianosalon Kirsten