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(E)MOTIONS inklusives Dresdner Tanzprojekt – projekttheater dresden | Alle Veranstaltungen

 

Neun Tänzer, einige mit körperlichen Behinderungen, einige mit geistigen, verbindet vor allem eins: ihre Gefühle. Mögen diese im Einzelnen auch facettenreich sein und mal so und mal so aussehen, bilden sie doch zusammen den Reichtum aller. Diesen Gefühlen künstlerischen Ausdruck zu verleihen, bildet nicht nur den Kern der Kreativität schlechthin, sondern hier auch das Zentrum dieses Stückes. Die Vielfalt unserer Gefühle ist groß - wir alle kennen die Grundgefühle. Manchmal geht es bei jedem von uns mal hoch, mal runter. Die meisten streben nach angenehm schönen Erlebnissen im Leben und Alltag. 

Wir von multifil identity sind neun unterschiedliche Menschen mit verschiedensten Gefühlen. Gemeinsam befinden wir uns gerade ganz oben, bei den Gefühlen der Freude und Liebe. Manche von uns mussten dorthin erst kommen - bei einigen Anderen macht es eher den Anschein, dass sie schon immer da waren und uns mit offenen Herzen in die Welt der Harmonie und Gemeinsamkeit eingeladen haben. Außerdem verbindet uns ein großes Maß an Kreativität, mit der wir diesen Gefühlen eine künstlerische Form verleihen möchten und sie durch Tanz und Bewegung zum Ausdruck bringen wollen. 

So entstehen in „(e)motions“, durch den Facettenreichtum jedes Einzelnen, eindrucksvolle, phantastische Bilder der Liebe, Freude und Harmonie. Poetische Bilder, die in die Wahrnehmung des Betrachters sinnlich eindringen sollen, um neue positive Verbindungen zu schaffen.Das Zelebrieren der Bilderwelt wird in der Inszenierung umrahmt mit authentischen Tonaufnahmen, die während des Konzeptionsgesprächs entstanden sind. Ursprünglich wurden sie aufgenommen, um unserer blinden Kollegin, die nicht dabei sein konnte, die volle Wiedergabe des Gesprächsinhalts zu vermitteln und weiterzugeben. 

Dem ähnlich ist auch das Konzept des Bühnenbildes aus einer notwendigen Maßnahme für die Barrierefreiheit der Bühne entstanden, in Form einer Konfliktsituation, in der ein Zugang barrierefrei gemacht wurde und gleichzeitig den Ausgang versperrt. Letztendlich ermöglicht die Realisation einer Live-Audiodeskription auch blinden Zuschauern den vollen Genuss einer Tanztheater-Inszenierung.

quelle projekttheater dresden

 

(E)MOTIONS


Dresdens inklusives Tanztheater
Neun Tänzer, einige mit körperlichen Behinderungen, einige mit geistigen, verbindet vor allem eins: ihre Gefühle.

Mögen diese im Einzelnen auch facettenreich sein und mal so und mal so aussehen, bilden sie doch zusammen den Reichtum aller.

Diesen Gefühlen künstlerischen Ausdruck zu verleihen, bildet nicht nur den Kern der Kreativität schlechthin, sondern hier auch das Zentrum dieses Stückes.

Quelle: Projekttheater