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Federico Albanese – Scheune Dresden | Alle Veranstaltungen

 

Federico Albanese ITA - Berlin Classics / Neue Meister

„Es gibt den besonderen Moment, in dem sich Gegensätze so nahe sind, dass sie sich fast berühren. Der Moment, in dem es noch Licht gibt, aber noch keine gänzliche Dunkelheit. Eine Welt iFederico Albanese, 1982 in Mailand geboren, ist ein Komponist, der mit musikalischer Vielfalt gesegnet ist, die ihn immer wieder dazu bewegt, den Facettenreichtum der Musik vollends zu ergründen. Albaneses Kompositionen sind ein luftiger, filmischer Mix aus klassischer Musik, Pop und Psychedelica. Er begann bereits als Kind Klavier und Klarinette zu lernen, verfiel später aber der Rockmusik und spielte in verschiedenen Bands. Beeinflußt durch Black Music, Folk, Elektronic sowie moderne und zeitgenössische klassische Musik entdeckte er seine Fähigkeiten als Komponist, und arbeitete nebenbei 5 Jahre als Requisiteur an verschiedenen Filmsets. Aus dieser Konstellation erkannte er die Kraft der Verknüpfung von Musik und Bildern, wodurch er seinen ganz eigenen musikalischen Weg fand. 2007 gründete er zusammen mit der Sängerin Jessica Einaudi das Avantgarde-Duo "La Blanche Alchimie". Durch das Komponieren ihrer Stücke, entdeckte Albanese schließlich erneut seine Liebe zum Klavier, was fortan zu seinem Hauptinstrument werden sollte. Das Duo veröffentlichte zwei Alben und ihre Auftritte in ganz Europa, Russland und den USA verhalf ihnen national wie international zu besten Kritiken. Ihr melancholischer Sound ist ein packender Strudel von ausgereifter Akustik und Rock-beeinflußten Traumsequenzen. Ihre beiden Alben erschienen bei Pandora/Universal bzw. Edel und im September 2012 wurden sie für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik in der Kategorie „Bestes Independent Album“ nominiert. Seit 2010 komponierte Federico Albanese nebenher auch diverse Film-Scores, so u.a. für den Kurzfilm „Pick-Up“ des italienischen Kollektivs Manyhands, den Dokumentarfilm „Fabulae Romane“ von Matteo Cherubino, den Spielfilm „Schatten in der Ferne“ des spanischen Regisseurs Orlando Bosh, der beim Shanhai Fim Festival 2012 uraufgeführt wurde, den Kurzfilm „Alles im grünen Bereich“ von Bahar Ebrahim (gleichzeitig dessen Debütwerk) und den Dokumentarfilm „Cinema Perverso“ von Oliver Shweem, der von und für Arte produziert wurde.
 

Alex Stolze

Als passionierter Violinist kombiniert Alex Stolze von Streichern getragene Texturen mit Beats und Noise-Strukturen, um seine Songs zu schreiben. Dies macht ihn zu einem Höhlenmenschen in einem hochtechnisierten Umfeld. Vor seiner Sololaufbahn war der Produzent, Violinist und Sänger Kern der Bands Bodi Bill, Unmap und Dictaphone. Er tourte durch die großen Städte Europas, verbrachte aber auch viel Zeit in der Kunst- und Theaterszene von New York, Montreal und Zürich. Er ist Mitbegründer von Krakatau Records, einem Label für experimentellen Techno Sound aus Berlin, seiner Geburts- und bis heute auch Heimatstadt. Sein eigenes Studio hat er allerdings in Niemandsland nahe der polnisch-deutschen Grenze eingerichtet, wo er die richtige Spannung für seine kreative Arbeit findet. Seine erste Solo EP erscheint Anfang September auf Nonostar Records, gefolgt von einem Album, was für Frühjahr 2017 geplant ist.

quelle scheuene.org