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FREIRAUM – Theaterplatz - Pavillon der Stiftung Friedliche Revolution | Alle Veranstaltungen

 

Mit einem Veranstaltungspavillon auf dem Dresdner Theaterplatz will die Stiftung Friedliche Revolution ab 26. August zu Dialog und Disput über politische, soziale und kulturelle Fragen einladen. Thema der Veranstaltungsreihe ist „Brücken bauen für Demokratie und Dialog“. Mit dem Programm soll im Zentrum der sächsischen Landeshauptstadt ein niederschwelliges Angebot der politischen Bildung „quasi auf der Straße“ verwirklicht werden, sagt Projektleiterin Gesine Oltmanns. Anlass ist der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober. Die zentralen Feiern dazu werden in diesem Jahr vom Freistaat Sachsen in Dresden ausgerichtet.
 
Für das Vorhaben wird für die Zeit vom 26. August bis 3. Oktober auf dem Platz zwischen Semperoper und katholischer Hofkirche ein Pavillon errichtet. Er trägt den Namen FREI_RAUM und dient als offener Raum mit freiem Zutritt für Dialog und Diskussion, Filmvorführungen sowie Vorträge, Musik und Theater. „Der FREI_RAUM will Menschen verschiedener politischer Ansichten einladen, miteinander sowie mit PolitikerInnen, Kreativen und ExpertInnen ins Gespräch zu kommen“, unterstreicht die Projektleiterin.
 
Die Erfahrungen der Vorjahre, in denen sich die Stiftung bereits mit vergleichbaren Angeboten im HERBSTSALON 2014 und beim FREI_RAUM 2015 am öffentlichen Diskurs in Leipzig beteiligt hatte, zeigten, dass es möglich ist, einen sachlichen Dialog und Disput über zentrale Werte von Freiheit und Demokratie zu führen. „Wir erleben eine starke politische Polarisierung in unserem Land“, betont der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Prof. Dr. Rainer Vor. Umso dringender sei es, „zum sachlichen Gespräch zurückzukommen, Vorurteile abzubauen und differenzierten Sichtweisen Akzeptanz zu verschaffen“.
 
Das umfangreiche Programm, das von kommender Woche an im Internet (www.freiraum-sfr.de), über Facebook (facebook.com/freiraum2016) und in einer kleinen Broschüre erhältlich ist, entstand in Kooperation mit mehreren Einrichtungen in Sachsen. An der Umsetzung sind u.a. die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung, der Sächsische Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, das KunstHaus Dresden und die Arbeitsgruppe „8. Oktober – Dresdner Aufbruch“ beteiligt. Gefördert wird das Projekt maßgeblich von der Standortkampagne „So geht sächsisch.“.
 
Die Stiftung Friedliche Revolution wurde 2009 von Bürgerinnen und Bürgern aus Ost und West gegründet. Sie versteht sich als politische Plattform für alle, die sich in der Tradition der Freiheitsbewegungen des Herbstes 1989 für Frieden, Demokratie, Gewaltlosigkeit und kulturelle Vielfalt einsetzen. Sie will den Geist der Friedlichen Revolution wachhalten und den grundlegenden Werten der Menschen, die im Herbst 1989 für den friedlichen Wandel eingetreten sind, auch heute Geltung verschaffen.

quelle pr