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»Gefangen, gelitten, gefeiert. Sachsen 1815 – der König kehrt zurück.« (von 10-18 Uhr – Schloss & Park Pillnitz Dresden | Alle Veranstaltungen

 

Vor 200 Jahren, im Juni 1815, kehrt König Friedrich August I. nach fast 20 Monaten Gefangenschaft und Exil in die Heimat zurück. Seine Rückkehr wird zum Triumph, das Volk heißt ihn in Weiß-Grün und voller Verehrung euphorisch willkommen. Im Rückblick ist die umjubelte Heimkehr nicht nur Grundstein der neuen sächsischen Nationalfarben, sondern auch für ein neues Nationalgefühl und Identitätsbewusstsein der Sachsen. 

Die Sonderausstellung fokussiert drei Themenbereiche:
GEFANGEN: Um Schaden vom Land abzuwenden und durch die militärischen Umstände gezwungen, hält König Friedrich August I. bis zum Schluss Napoleon die Treue. Nach der Niederlage der Franzosen in der Völkerschlacht bei Leipzig 1813 wird er von den alliierten Siegern gefangen genommen und nach Berlin verbracht. 
GELITTEN: Die Gefangenschaft des Königs dauert rund zwanzig Monate. Tatenlos muss Friedrich August I. den Verhandlungen des Wiener Kongresses zuschauen, in denen über Sachsens Zukunft verhandelt wird. Am Ende steht die Teilung des Landes, das zwei Drittel seines Gebietes und ein Drittel seiner Bevölkerung an Preußen verliert.  
GEFEIERT: Mit dem Abschluss des Wiener Friedensvertrages 1815 atmet das kleine Rest-Sachsen auf. Die preußisch-russischen Besatzer müssen das Land verlassen. König Friedrich August I. kehrt am 7. Juni 1815 unter großem Jubel nach Dresden zurück. Die Sachsen feiern Frieden, Selbstbestimmung und die Hoffnung auf wirtschaftlichen Aufschwung und Wohlstand.