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Geniale Dilletanten Sub-Kultur der 1980er Jahre in West- und Ostdeutschland – Albertinum Dresden - SKD | Alle Veranstaltungen

15.07.2017 - 19.11.2017
Details www.skd.museum
Alle in Albertinum Dresden - SKD
Pirnaischer Platz (Bus 62, 75, 261, 305, 326, 328, 333, 360, 424; Tram 1, 2, 3, 4, 7, 12)
15/07/2017 19/11/2017 true Kulturkalender Dresden info@kulturkalender-dresden.de Geniale Dilletanten Sub-Kultur der 1980er Jahre in West- und Ostdeutschland Albertinum Dresden - SKD 38 DD/MM/YYYY
 

Geniale Dilletanten

Sub-Kultur der 1980er Jahre in West- und Ostdeutschland


Ab Ende der 1970er Jahre erregt in Deutschland ‒ im Westen wie im Osten ‒ eine künstlerische Alternativszene mit Protest und Provokation Aufsehen und Anerkennung. Die Akteure setzen nicht auf virtuoses Können, sondern streben nach Selbstorganisation im Sinne des Do-It-Yourself-Gedankens. Sie handeln, denken und inszenieren sich jenseits gängiger Kunstnorm und gesellschaftlicher Erwartungen. Sie sind laut, roh, experimentell und vor allem wild, auf der Suche nach einer neuen, schockierenden Ästhetik.

Die Wegbreiter der alternativen Szene im Westen gründen eigene, unabhängige Plattenlabels, Magazine, Galerien und Clubs. Der absichtlich falsch geschriebene Titel eines Festivals im (West-)Berliner Tempodrom wird 1981 zum Synonym für diese westdeutsche Subkultur: „Geniale Dilletanten“. Im Osten entwickelt sich eine Dynamik, die besonders durch die Grenzüberschreitung von einem künstlerischen Medium zu einem anderen, von der bildenden Kunst zur Musik, zum Super-8-Film, zur Performance, zum Text und zum Theater in den 1970er und 1980er Jahren geprägt ist und in keiner Weise in das SED-Staatssystem passen will.

In der Ausstellung „Geniale Dilletanten“ im Dresdner Albertinum trifft die westdeutsche Subkultur der 1980er Jahre auf die alternative Musik- und Kunstszene in der DDR jener Zeit. Das Aufbegehren und die Radikalität artikulierten sich in Musik, Kunst und Mode auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs unterschiedlich, doch in der Gegenüberstellung werden auch Parallelen und sogar grenzüberschreitende Berührungspunkte sichtbar.

Quelle: skd.museum