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Geschichten aus den Stasi-Akten Von Agenten, Fluchtversuchen und Touristen – BStU-Außenstelle Dresden | Alle Veranstaltungen

 

Geschichten aus den Stasi-Akten:
Von Agenten Fluchtversuchen und Touristen.

Der Bahnhof Friedrichstraße ist einer der ungewöhnlichsten Orte Berlins. Im Kaiserreich erbaut und in den 1920er Jahren Eingangstor zur glitzernden Welt an der Friedrichstraße, wurde der Bahnhof nach dem Mauerbau 1961 zum wichtigsten Berliner Grenzübergang.

Im Osten gelegen, aber trotzdem Teil des West-Berliner Nahverkehrssystems, war er ein einzigartiger Zwischenraum. Im Bahnhof zeigte sich das nahezu perfekte Grenzregime von Staatssicherheit und Nationaler Volksarmee ebenso wie das Gefühl der Zusammengehörigkeit der Deutschen über die Mauer hinweg. Hier spielten sich dramatische Fluchtversuche ab. Spione aus Ost und West nutzten ihn als "Agentenschleuse". Für manchen Westdeutschen war der Bahnhof der erste und für manchen Ostdeutschen der letzte Kontakt mit derDDR.

Auf der Basis von Akten des Ministeriums für Staatssicherheit und mithilfe von Zeitzeugen-Interviews hat der Historiker Philipp Springer den Alltag an dieser Grenzübergangsstelle rekonstruiert. Dokumente und zahlreiche - teils heimlich gemachte - Fotos illustrieren die ungewöhnliche Geschichte dieses "Bahnhofs der Tränen".

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