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Greenleaf + Fatso Jetson – Scheune Dresden | Alle Veranstaltungen

 

Greenleaf (SWE - Napalm Records)

Was macht eine einzigartige Band aus, die einem stets in Erinnerung bleibt? Es ist etwas, das man weder definieren oder lernen noch kaufen kann. Nenn es Talent, Magie oder wie auch immer, aber Greenleaf haben es. Die Super-Group der skandinavischen Underground-Rockszene, deren stetig wechselnde Besetzung aus grundehrlichen Musikern mit einem Hang zu Heavy Fuzz-Rock besteht, weiß wie kaum eine andere Band zu demonstrieren, was Rock'n'Roll war, ist und stets sein soll.

Um die Jahrtausendwende vom Gitarristen Tommy Holappa, dem Bassisten Bengt Bäcke und Drummer Daniel Liden gegründet, konnten sie für ihre Debüt-EP den damaligen Lowrider-Sänger Peter Bergstrand gewinnen. Ihm folgte fürs erste Album Dozer-Frontmann Fredrik Nordin, und wenig später auch noch Daniel Jansson von Demon Cleaner an der zweiten Gitarre. Nordins Position wiederum übernahm zwei Alben später Oscar Cedermalm von den Truckfighters und 2013 wurde erneut munter durchgetauscht. Mit Arvid Jonsson begrüßten sie einen charismatischen und stimmgewaltigen neuen Frontmann und auch an den Drums gibt es seither mit Sebastian Olsson ein neues Gesicht. Die Beiden halfen Tommi Holappa das verflixte fünfte Album "Trails and Passes" zu vollenden, an welchem er schon lange mit Hilfe diverser Gast- und STudiomusiker und seinem langjährigen Weggefährten Bengt Bäcke werkelte.

Im Mai 2014 kam das Werk via Small Stone Records heraus, und untermauerte den einigartzigen Drive dieser Ausnahmeband. Es birgt den typischen Greenleaf Sound in hoher Dosis, stets geprägt vom guten alten 70er Rock, gewürzt mit mächtigen Stoner-Riffs und einigen psychedelischen Parts. Ein kräftiger Kick in den Hintern und eine Lobpreis an die Allmacht guter Riffs, der beileibe nicht nur für den Stoner-Freak und Retro-Fan, sondern viel mehr einen jeden Freund guter, handgemachter und ehrlich gemeinter Rockmusik geschaffen ist. Und genau dort Knüpft nun auch ihr gerade erst frisch neustes Werk "Rise abouve the meadows" an, für welches sie mit Napalm Records, der Heimat von Genregrößen wie John Garcia, Brant Bjork oder Karma To Burn, einen hochpotenten Partner gefunden haben.
 

Fatso Jetson (USA - SST/Man's Ruin)

FATSO JETSON werden oft als die Urväter des Desert Rocks genannte – und nicht ohne Grund. Als mehr oder weniger noch einsames Tumbleweed brachten sie bereits 1995 ihr Debütalbum Stinky Little Gods auf SST Records raus und ebneten fortan den Gehörkanal für Bands wie Fu Manchu, Queens of The Stone Age und natürlich Kyuss, die ihnen auf schnellen Sohlen folgten. Die Gebrüder Lalli und ihr langjähriger Freund Tony Tournay führten in Palm Desert den ersten Rock Club, der spartenmässig die Freunde des Gaspedals und Psychedelic Wawahs bediente. Als sie merkten, dass ihre Freundschaft doch zu mehr reichen sollte als Bier trinken und Pool spielen entstand Fatso Jetson, damals noch mit niemand Geringerem nals Brant Björk an der Gitarre. Seit dem sind viele Sandstürme durch Nordkalifornien geweht und die Band, die das Genre so in Stein meißelte, vermischt weiterhin viele andere Stile in ihrer Musik. Da kommen Begriffe wie Stoner Blues oder Psychedelic Jazz zu Ohren. Eines bleibt sicher, hier sind wahre Meister am Werk.

quelle scheune.org