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"Hartz IV als Stigma" – Dreikönigskirche Dresden | Alle Veranstaltungen

 

Die Wirkungskraft des „protestantischen Arbeitsethos“ reicht bis tief in die moderne und postmoderne, globalisierte Wirtschaftskultur. Lassen sich aus der reformatorischen These, dass Arbeit Gottesdienst ist, Folgerungen für den Umgang mit Arbeitslosigkeit, sozialem Sicherungssystem und einer verantwortbaren Unternehmenskultur ableiten? Die Evangelische Akademie Meißen nähert sich diesem Schwerpunktthema in einer offenen, diskursiven und zukunftsweisenden Auseinandersetzung.

„Hartz IV als Stigma“ widmet sich der Frage, wie Hartz IV Empfänger sich selbst wahrnehmen und welche Attribute ihnen von außen zugeschrieben werden. Thematisiert wird die gesamtgesellschaftliche Relevanz eines Gefühls des „Zurückgelassenseins“ einzelner Bevölkerungsteile. Wie fühlt man sich als „Hartzer“? Welche Folgen ergeben sich aus dieser Stigmatisierung für das individuelle Selbstwertgefühl und die Interaktion mit anderen?
Eingebettet ist diese Ausstellung in das Netzwerkprojekt  „Die gesellschaftliche Aktualität der Reformation“, ein Projekt der Evangelischen Akademien in Deutschland mit Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) sowie der Staatsministerin für Kultur und Medien (BKM) zum Reformationsjubiläum 2017. Mit dem Projekt formatR+ beteiligt sich die Evangelische Akademie Meißen an diesem Netzwerkprojekt.
Quelle: Dreikönigskirche