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[HAUT] ­ A MONK BARBECUE SHOW – projekttheater dresden | Alle Veranstaltungen

 

[HAUT] ­ A MONK BARBECUE SHOW

Damian Popp
Jonathan Strotbek
Jonas Schilling
Hanne Konrad (Kostüm)
Hendrik Fritze (Video)
Thomas Weick (Puppenbau)

gefördert durch das Amt für Kultur­ und Denkmalschutz, Landeshauptstadt Dresden und der Stiftung Äußere Neustadt, Dresden

Multimediale Theaterperformance über mediale Selbstinszenierung 1963: 
Politisch­-religiöse Spannungen zwischen der katholischen Staatsmacht und dem überwiegend buddhistisch geprägten Volk Südvietnams lösen die “Buddhistenkrise“ aus.
Am 11. Juni 1963 setzt sich der buddhistische Mönch Thich Quang Duc mitten auf einer belebten Kreuzung in Saigon selbst in Brand, um gegen das Regime unter Präsident Ngo Dinh Diem und seiner Schwägerin – der „First Lady“ – Madame Nhu zu demonstrieren. 
Im Kreis von DemonstrantInnen und versammelten Journalisten wählt Quang Duc den öffentlichen Selbstmord als letzten Ausdruck des Protests gegen religiöse Unterdrückung.
Ein Foto von seiner Verbrennung wird zur medialen Ikone.

[HAUT] ist eine multimediale Theaterperformance entlang der Oberflächen medialer Selbstinszenierung. Die menschliche Haut symbolisiert hierbei die Grenze zwischen Innen und Außen, zwischen Ich und Welt - als Ort des Ausdrucks und des Eindrucks, des Durchdringens und der Transzendenz im Spannungsfeld zwischen persönlicher Authentizität und sozialer, bzw. medialer Rezeption.
Exemplarisch werden hierbei verschiedene historische Fälle politischer Selbstverbrennungen in den Blick genommen und auf ihren mythologischen Gehalt hin untersucht.
“Und nachdem diese meine Haut zerschlagen ist, werde ich ohne mein Fleisch Gott sehen.” ­ Hiob 19:26
„Niemand bestraft mit dem Feuer außer der Herr des Feuers” Imaam Abu Daawud
„I would clap hands at seeing another monk barbecue show“ ­ Madame Nhu 
Mëhrtyrer ist ein Theater­-Kollektiv aus Berlin und Dresden
Das Kollektiv beschäftigen sich mit modernen und alten Mythen, mit Medien und anderen Oberflächen.

Preise und Karten

VVK 13€ / 8€ AK-Zuschlag: 2€

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  • Quelle: Projekttheater
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