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House of One - Ein Haus für alle – Societaetstheater | Alle Veranstaltungen

 

Das Berliner HOUSE OF ONE ist eine Graswurzelinitiative. Die Idee kam aus der Bevölkerung, wie so vieles Gutes, was länge wären soll. Beteiligt waren eine evangelische Kirchengemeinde, von der die Initiative ausging, eine Jüdische Gemeinde, im Verbund mit einem Rabbinerseminar, und eine muslimische Dialoginitiative. 

Obwohl HOUSE OF ONE an sich schon einer schöner namensgebender Titel für den interreligiösen Dialog wäre, geht es dabei tatsächlich um ein festes Haus. Entstehen soll es ab 2018 am Petriplatz in Berlin. Unter seinem Dach wird es eine eine Synagoge, eine Kirche und eine Moschee beherbergen. Die Baukosten sollen vor allem durch eine Crowdfunding-Kampagne erbracht werden.

Ziel ist es gemeinsam ein Haus zu errichten, in dem Gläubige der drei monotheistischen Weltreligionen, Juden, Christen und Muslime, jeder auf seinem Weg zu Gott, in seiner jeweiligen Tradition, in seinem Gebetsraum seinen Gottesdienst feiert – in den diese Gebetsräume verbindenden Gebäudeteilen voneinander lernen und miteinander diskutieren. 

Ein Haus des Gebets und der interdisziplinären Lehre. Ein Haus der Begegnung, für ein Kennenlernen und den Austausch von Menschen unterschiedlicher Religionen. Ein Haus auch für den Dialog mit denen, die den Religionen fernstehen. 

Als zeitgemäßer Ausdruck religiösen Lebens erfordert das HOUSE OF ONE eine zeitgenössische Architektursprache. Erfahren Sie im Dialogvortrag von Imam Kadir Sanci und Rabbiner Andreas Nachama mehr über Idee und Herausforderungen des HOUSE OF ONE und den Entwurf des Berliner Architekturbüro Kuehn Malvezzi, die in einem international besetzten Architekturwettbewerb den preisgekrönten Entwurf vorgelegt haben.

quelle: jüdische woche dresden