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„I would prefer not to“ – Streiken als künstlerische Strategie - Activist's Lab – HOLE OF FAME | Alle Veranstaltungen

 

1974 ruft der Künstler Gustav Metzger seine Künstlerkollegen auf, gemeinsam für die Dauer von drei Jahren ihre Produktion einzustellen. Ziel ist es, die Bedingungen der Kunst vollständig zu reformieren – „to bring down the art system it is necessary to call for years without art [...] when artists will not produce work, sell work, permit work to go on exhibitions“. Ähnliche Bestrebungen lassen sich auch in anderen Ländern beobachten, wenn Künstler_innen sich in Gewerkschaften formieren, gegen Ausstellungen protestieren und mehr Rechte einklagen. Auch heute scheint sich wieder ein verstärktes Interesse am Streiken als Modus eines künstlerischen Widerstands abzuzeichnen. Dabei geht es längst nicht mehr nur um die künstlerische Tätigkeit, die bestreikt werden muss, sondern vielmehr um das Offenlegen jener Mechanismen, die Arbeit auch über die Kunst hinaus zum Dispositiv des Prekären werden lassen.

quelle hellerau.org