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Ich war einmal – Staatsschauspiel Dresden - Kleines Haus | Alle Veranstaltungen

 

Ich war einmal

Ein großes Spiel mit Dresdnern und ihren Geschichten | von Lissa Lehmenkühler | Regie:Miriam Tscholl  
Die Bürgerbühne 
Erzählen und Zuhören sind die Grundpfeiler des menschlichen Beisammenseins. Ob am Lagerfeuer, in der Familie oder in der Politik: Wir müssen reden und zuhören, damit wir einander verstehen und zusammen leben können. Schon Wolfgang Thierse regte bei der Wende an, dass Bürger aus Ost und West ihre Annäherung beginnen mögen, indem sie einander ihre Geschichten erzählen.
Auch der Kern von Literatur und Theater ist nichts anderes als Erzählen und Zuhören. In einer Bürgerbühne bekommt das Erzählen von Geschichten eine besondere Dimension, da die Protagonisten der Geschichten selbst auf der Bühne stehen. Dabei erzählen die Menschen aus unterschiedlichen Zeiten, Kulturkreisen und Perspektiven – lustvoller und demokratischer kann eine Annäherung an Geschichte nicht sein. 
Nach sieben Jahren Bürgerbühne sind wir längst noch nicht fertig mit dem Erzählen. Im Gegenteil! Zum Abschluss der Spielzeit verwandeln wir Bühne, Flure und Dächer des Kleinen Hauses in lebendige Orte und erzählen in einem Großprojekt gemeinsam mit fünfzig Dresdnern Geschichten von heute und früher, von Dresden und anderswo.

Quelle: Staatstheater Dresden