Film |

Ich war neunzehn – Programmkino Ost (PKO) | Alle Veranstaltungen

 

Der damalige Schauspielstudent Jaecki Schwarz ist hier in seiner ersten großen Rolle zu sehen. Er verkörpert den 19-jährigen Gregor Hecker, der elf Jahre in der Sowjetunion gelebt hat und nun als Leutnant einer Aufklärungseinheit für die Rote Armee im Einsatz ist. Er soll in der Gegend um Berlin Wehrmachtssoldaten zum Aufgeben ermuntern und trifft dabei auf extrem unterschiedliche Reaktionen. 
Für Gregor offenbart sich in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs das gesamte Spektrum menschlicher Eigenarten. Es wird ihm helfen, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und für gesellschaftliche Veränderung einzustehen.
ICH WAR NEUNZEHN reflektiert direkt die Biografie des Regisseurs Konrad Wolf. Für junge „Staatsbürgerkunden“ in der DDR war der Film Pflichtprogramm. Doch um all die Zwischentöne wahrzunehmen, die sich einer klaren didaktischen Zuweisung entziehen, lohnt die Wiederentdeckung des episodisch strukturierten Films unbedingt.

quelle pko