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ITALIEN – Schlosskapelle im Residenzschloss Dresden (Schlosstheater) | Alle Veranstaltungen

 

ITALIEN

Auch der strenge Barockstil erhielt unter der südlichen Sonne eine mildere, gefühlvollere Ausprägung. In den Werken Locatellis oder Vivaldis kann man bisweilen sogar schon Züge entdecken, die auf die Romantik vorausweisen. Und die Molltonarten verbreiten bei diesen Meistern keineswegs bloß Trauer, sondern entfalten einen ganz eigenen melancholischen Charme. Die Komponisten jenseits der Alpen gingen fast alle bei den Italienern in die Schule, wie man an den Stücken Händels und Muffats leicht feststellen kann. Eine Südsehnsucht existiert eben auch in der Musik... Dass Italienisch zur musikalischen Weltsprache geworden ist, wurde im Barockzeitalter entschieden. Was etwa ein „Armonico tributo“ sei, musste man damals keinem Gebildeten erklären.

Antonio Vivaldi (1678-1741)
Concerto grosso d-moll aus “L'estro armonico" für zwei Violinen, Violoncello, Streicher und Basso continuo RV 565
Baldassare Galuppi (1706-1785)
Sonata a quattro c-moll 
Pietro Locatelli (1695-1764)
Concerto grosso "Il pianto d'Arianna" Es-Dur op. 7 Nr. 6
Georg Friedrich Händel (1685-1759)
Suite aus der Oper "Rodrigo" HWV 5
Georg Muffat (1653-1704)
Sonata Nr. 5 G-Dur aus "Armonico tributo" 

Bernhard Forck | Violine

quelle dresdner philharmonie