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„Jüdisches Leben in Deutschland“ – Militärhistorisches Museum | Alle Veranstaltungen

 

Wie hat sich das jüdische Leben im Nachkriegsdeutschland entwickelt? Wie gestaltet es sich heute und welche zukünftigen Entwicklungen zeichnen sich bereits ab? Als Gründungsdirektor der Stiftung Neue Synagoge Berlin hat Hermann Simon die jüdische Kultur in Deutschland über Jahrzehnte entscheidend geprägt und mitgestaltet. Die Stiftung wurde 1988 noch in der DDR gegründet und hatte das Ziel, die Ruine der Neuen Synagoge in der Oranienburger Straße zu restaurieren und teilweise wieder aufzubauen, um sie dann – im mittlerweile vereinten Deutschland – mit neuem jüdischen Leben zu erfüllen. Heute beheimatet die Neue Synagoge Berlin mit dem Centrum Judaicum einen Ort für Ausstellungen und Veranstaltungen, der zu einem wichtigen Impulsgeber für jüdische Kultur in Berlin und Deutschland geworden ist. Vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen wird diese besondere Institution zu einem ebenso mahnenden wie inspirierenden Beispiel für das kulturelle Zusammenleben in Deutschland.
quelle mhmd