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Kanada - Diashow – Dixiebahnhof Dresden | Alle Veranstaltungen

 

In der weiten Prärie zwischen Calgary und Edmonton beginnt im Mai Drecolls abenteuerliche Fotoreise. Die Bergwelt des Jasper und Banff-Nationalparks läßt sich sehr gut auf dem 230 km langen „Icefield-Parkway“ erkunden; die Straße zählt zu den Top-10-Traumstraßen unserer Erde. Ob Peyto- oder Moraine-Lake, ob der Athabasca-Gletscher oder das Columbia-Eisfeld, diese zwei Kron-Juwelen in den Rocky-Mountains gehören natürlich zu jeder großen Kanada-Reise. Doch weitere 16000 km und 5 Monate Zeit liegen noch vor den Abenteurern.

 
Durch das trocken-heiße Okanagan-Valley im Süden geht es zur Westküsten-Perle Vancouver, nach British-Columbia. Sie fotografieren auf Vancouver Island Buckel-
und Killerwale. Der berühmte West-Coast-Trail fehlt natürlich genau so wenig, wie Berichte über unbekannte Attraktionen. Ab Port-Hardy geht´s für 30 Stunden auf 
einer Fähre bei bestem Wetter durch die legendäre Inside-Passage nach Prince- Rupert, dem Einstieg zum Yellowhead-Hwy. Das Volk der ´Ksan in Kispiox, (Volk des Nebelstoms), bringt einen tieferen Einblick in das heutige Leben der Tsimshian-Indianerstämme.
 
Ganz im Kontrast dazu besuchen sie ein unbekanntes Pow-Wow Fest mit Rodeo in der Peace-River Region. Die "reichen" Indianer verdanken ihrem Erdöl einen sehr guten Lebensstandard, aber trotzdem riskieren sie Kopf und Kragen für ein paar Dollar Preisgeld. Die harte Männerwelt der Cowboys und die Pflege alter Tanz-Traditionen mit Trommelbegleitung gehen hier einen gemeinsamen Weg.
Auf dem Alaska-Hwy geht es rauf bis nach Dawson-City um alte bekannte Goldsucher zu besuchen. Bei der Gelegenheit gewinnen sie unter großem Jubel beim jährlichen "Miners-Grillabend" einen uralten, riesigen Ketten-Bagger, diesen  spenden sie unter Beifall an den örtlichen Kindergarten....  
Nur wenige Kilometer flußabwärts entfernt findet alle 2 Jahre auf dem traditionsreichen Mooshide-Gelände der Klondik-Gwich´n Indianer ein heiliges Treffen statt. Auch hier zeigt sich eine lebendige Kultur zwischen den vielen Indianerstämmen des fernen Nordens. 
 
Wahrhaft atemberaubende Bilder gibt es allabendlich im Downtown-Hotel zu sehen:
der Sauerzeh-Wisky wird an hartgesottene Globetrotter und solche, die es werden wollen gereicht. Ein im Winter abgefrorener Zeh  im Glas (und der ist echt) gilt hier als Mutprobe! Die Steigerung dazu: “The Foot“....belohnt werden diese Aktionen mit einem Zertifikat... 
Der Dempster Hwy. folgt als nächstes,  800 km Schotterpiste bis nach Inuvik, über den Polakreis zu den arktischen Eskimos. Noch einmal berauscht die scheinbar unendliche, unberührte Weite. Nur ein 380° Rundumfoto kann hier die gesamte Natur-Kulisse einfangen. Der Besuch lohnt sich, eine vollkommen andere Kultur zeigt sich hier im Kontrast zu den Indianern im Süden. Im Winter ist es hier 180 Tage dunkel, minus 60°C sind normal und die berühmte Iglo-Kirche im Dorf rettet in dieser Einsamkeit labile Menschen vor so mancher Dummheit.  
Über Haines und Skagway, vorbei am majestätischem Kluane-Lake, Steward und Heyder, reist die Familie ihrem Ziel Edmonton entgegen. Sie erleben in Süd-Alaska Biber, Elche, Schwarzbären, Karibus und einen Toten Mann, angegriffen, auf dem Weg zur Arbeit, von einem Grizzly, im Tal der Bären.