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"Kaputt" - Inhaftierung im Frauengefängnis Hoheneck – Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden | Alle Veranstaltungen

 

Vor 55 Jahren wurde durch das Nachkriegsdeutschland eine Mauer gebaut mit weitreichenden politischen und gesellschaftlichen Folgen. Ein Ort, der unter anderem die Folgen des DDR-Systems und den Umgang mit ihrer Bevölkerung widerspiegelt, ist das Frauengefängnis Hoheneck. Von 1950 bis 1989 war dieses Gefängnis das zentrale Frauengefängnis der DDR. 

Zwei Frauen, zu DDR-Zeiten im Frauengefängnis Hoheneck aus politischen Gründen inhaftiert, erzählen in dem Animadokfilm "Kaputt" - einem Kurzfilm, der eine Mischung aus Dokumentar- und Animationsfilm ist - über ihren Gefängnisaufenthalt. Haftbedingungen und Zwangsarbeit spielen eine zentrale Rolle. 

Ein Fachvortrag zum Frauengefängnis Hoheneck von dem Historiker Sebastian Lindner wird in das Thema einführen. Die Vorführung des Films "Kaputt" sowie eine Gesprächsrunde mit einer der beiden Zeitzeuginnen des Films, Gabriele Stötzer, dem Filmemacher Alexander Lahl und dem Referenten soll das Publikum zum Austausch und Fragen stellen, einladen. 

Der Kurzfilm "Kaputt" gewann das Kurzfilmfestival Mecklenburg Vorpommern in diesem Jahr und wurde u. a. auch auf dem Kurzfilmfestival in Dresden gespielt. 

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist kostenfrei.

quelle: frauenstadtarchiv.de