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Klaviernacht – Japanisches Palais Dresden - SKD | Alle Veranstaltungen

 

Klaviernacht + …Anette Askvik & Chrononaut (25.08.16, 20.30 Uhr)

Die norwegische Herkunft von Anette Askvik ist nicht zu überhören, Weite und die gewaltige Landschaft des Nordens prägen die Songs von Anette Askvik. Die Sängerin und Pianistin experimentiert mit sicherem Gespür, läßt auch Planetenklänge, Klangskulpturen und Fieldrecordings in ihre Arrangements einfließen. Für das Konzert beim Palaissommer wird Anette Askvik von Jan Heinke begleitet, der mit Stahlcello und Electronics die Eindringlichkeit ihrer Stimme unterstreicht.

Chrononaut (Jan Heinke) baut Klangskulpturen und Musikinstrumente aus Stahl, gründete das Stahlquartett, studierte Saxophon, untersucht seit über 25 Jahren die musikalischen Möglichkeiten der menschlichen Stimme, vor allem des westlichen Obertongesangs und erfreut sich einer Sammlung verschiedenster Blasinstrumente aus aller Welt. Meist reist Heinke mit einem von ihm selbst entwickelten, Stahlcello genannten Streichinstrument. Er arbeitet europaweit für Projekte mit Jazz, klassischer, Welt-, alter, zeitgenössischer, elektronischer Musik in Produktionen für Konzert, Theater, Tanz, Oper, Ambient, Zirkus, Film, Funk und Festivals, oft zusammen mit Chören, Bands, Orgeln, Bahnhöfen, Streichquartett, Stadtklängen, Computern, Schrottplätzen, Vögeln, Turbinen, Orchestern, Ozeandampfern, Musikmaschinen …
 

Große Meister zu vier Händen mit Xin Wang (Mongolei/China) und Florian Koltun (Deutschland) (26.08.16, 20.30 Uhr)

Xin Wang ist einer der führenden Pianistinnen der Inneren Mongolei. Sie begann ihre musikalische Laufbahn in China. Schon im Alter von 7 Jahren wurde sie Preisträgerin des nationalen chinesischen Klavierwettbewerbs und konzertiert seitdem regelmäßig in den großen Konzerthäusern Chinas wie z. B. Qintai Concert Hall in Wuhan, Concert Hall in Xiamen, Henan Art Center in Zhengzhou oder Grand Theatre in Hohhot.

Xin Wang studierte an der Musikhochschule in Köln bei Prof. Julio Largacha und bei Prof. Andreas Frölich sowie an der Musikhochschule Nürnberg bei Prof. Gabriel Rosenberg. Sie ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Klavierwettbewerbe wie u.a. Lengano, Bettona u.a.. Ebenso wurde Sie durch ein jährliches Stipendium vom DAAD gefördert. Eine rege internationale Konzerttätigkeit führt Sie regelmäßig, sowohl als Solistin als auch als Kammermusikerin in die wichtigsten Konzertsäle Europas und Asiens, sowie zu bedeutenden internationalen Musikfestivals, darunter „Monschau Klassik“, Kammermusikfestival Amadeo, Klavierfestival „ferderi musica“ / Italien, Klavierfestival „note di primavera“ / Sizilien, „IBLA Claasic“ / Italien, „International Piano Festival“ Wuhan / China und weitere Musikfestivals weltweit.

Darüber hinaus ist sie künstlerische Leiterin des internationalen Festivals „Klaviersommer Geilenkirchen“ sowie Juryvorsítzende und künstlerische Leiterin des internationalen Klavierwettbewerbs „Euregio Piano Award“. Ausserdem ist Xin Wang als Jurymitglied bei zahlreichen internationalen Klavierwettbewerben gefragt. (u.a. Campillos / Spanien, Bettona / Italien, Prix AmadèO de piano / Deutschland, „Academy Award“ Rom / Italien, Asian Youth international piano Competition / Hongkong, etc..) Neben dem Konzertieren wird Xin Wang als Pädagogin sehr geschätzt. Sie unterrichtet als Gastprofessorin an unterschiedlichen Musikhochschulen  und Universitäten in China und gibt regelmäßig Meisterkurse in Europa und Asien. Der deutsche Pianist und Kulturmanager Florian Koltun schloss Klavierstudium an der Musikhochschule Koln bei Prof. Ilja Scheps ab. Weitere musikalische Impulse erhielt er an der Musikhochschule Trossingen bei Prof. Tomislav Baynov. Er ist Preisträger zahlreicher

internationaler Klavierwettbewerbe in Deutschland, Italien, Spanien, den Niederlanden und Luxemburg. Eine rege Konzerttätigkeit führt ihn als Solist und Kammermusiker quer durch Europa und Asien. Er gab Gastspiele in zahlreichen Konzertsälen Deutschlands u.a. in die Alte Oper Frankfurt, dem Thürmer-Saal Bochum oder dem Konzerthaus der Province
Henan / China.

Seit 5 Jahren veranstaltet Florian Koltun neben einer Konzerttätigkeit zahlreiche Konzertreihen, Festivals, Meisterkurse und Musikwettbewerbe. Er ist musikalischer Leiter der Konzertreihen „Randerather Konzerte“ / Heinsberg, „kabelKLASSIK“ / Windeck, „Montjoie Musicale“ / Monschau und „strichART“ / Aachen. Darüber hinaus  arbeitet er als künstlerischer Berater für die Festspiele „Monschau Klassik“ und verschiedene internationale Staatsorchester in Deutschland, China und Armenien. Als Gastdozent in zahlreichen Universitäten in China beschäftigt sich Florian Koltun intensiv mit der musikpädagogischen Arbeit und gibt weltweit Meisterkurse.
 

Klavierabend mit Anastasia Zorina (27.08.16, 20.30 Uhr)

Anastasia Zorina (*1989 in Jekaterinburg / Russland) erhielt im Alter von fünf Jahren ihren ersten Klavierunterricht. Mit sieben Jahren ging sie an die Hochbegabten-Musikschule ihrer Heimatstadt und gab ihr erstes öffentliches Konzert. Anastasia studierte seit 2004 an der Hochschule für Musik und Theater in München, wo sie zunächst als Jungstudentin sowie seit 2005 als Vollstudentin von Prof. Claude-France Journès unterrichtet wurde und von 2007 bis 2011 die Klasse von Prof. Gerhard Oppitz besuchte. Im Jahre 2011 schloss Anastasia Zorina ihr Aufbaustudium an der Münchner Musikhochschule mit Auszeichnung ab. 2013 hängte sie dort zusätzlich ein Diplom in Instrumentalpädagogik an. Ihre Diplomarbeit behandelt das Thema ,,Prävention von Lampenfieber bei Musikern”. Derzeit hat Anastasia Unterricht bei der Pianistin und Klavierprofessorin Milana Chernyavska. Hellwig, Philippe Entrement, Andras Schiff, Robert Levin und Karl-Heinz Kämmerling sowie Oxana Yablonskaya ergänzen ihre musikalische  Ausbildung.

Anastasia kann auf zahlreiche internationale Wettbewerbserfolge verweisen: 1998 war sie Preisträgerin des Internationalen Karamanow-Wettbewerbs, 2000 Preisträgerin des Russischen Schostakowitsch-Wettbewerbs, 2003 bis 2005 mehrfache 1. Preisträgerin beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ sowie 1. Preisträgerin beim Internationalen Wettbewerb der Cittá di Moncalieri in Italien. 2004 bekam Anastasia eine Auszeichnung für herausragende musikalische Leistungen bei den Odeon-Konzerten in Regensburg. Ihr bisher größter Erfolg war ein hervorragender 2. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb für Junge Pianisten im niederländischen Enschede 2006. Im Jahr 2013 wurde sie Semifinalistin beim 1. Internationalen Blüthnerwettbewerb ,,Goldener Ton” in Wien, sowie beim Internationalen Wettbewerb ,,Premio Iturbi” in Valencia, Spanien.

Anastasia konzertierte bereits deutschlandweit, sowie auch in den Niederlanden, in der Schweiz, Polen, Spanien, Italien und Frankreich. Sie spielte im Rahmen mehrerer bedeutender Festivals, der Schwetzinger Musikfestspiele (2006), des Next Generation III in Dortmund (2007), des Bodenseefestivals (2010), sowie der Musikfestspiele Saar (2011). Als Solistin konzertierte sie mit dem Orchester der Stadt Heidelberg, mit der Camerata Stuttgart, dem Symphonischen Ensemble München, der Philharmonie Bad Reichenhall und dem Kammerorchester Regensburg. 2008 wurde ihr Beitrag mit der Ballade Op. 24 von Edward Grieg Teil der Jahres-CD ,,Piano Furioso” der Deutschen Stiftung Musikleben. Im Jahr 2010 wirkte sie bei der Produktion ,,Genie Chopin” des Fernsehsenders ,,Deutsche Welle” anlässlich des 200. Jubiläums von Frédéric Chopin mit. Ihr Auftritt in Steckborn (Schweiz) beim Bodenseefestival mit den 12 Etüden op. 10,  der Sonate in b-moll und anderen Werken von F. Chopin wurde live vom Südwestrundfunk aufgenommen.

Zurzeit ist Anastasia an der Hochschule für Musik und Theater München als Assistentin an der instrumentalpädagogischen Fakultät tätig.

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