Performance Klang, Licht, Sound |

LIGHT STAGE – KLEINVIEH | Alle Veranstaltungen

 

Im Rahmen der Light Stage fokussiert DAVE die Symbiose von Bild und Klang. Die Veranstaltung steht im Zeichen des Lichts. Neben der Synchronität von Licht und Sound sollen Projektion und Musik auf einer weiteren Ebene zusammenfinden – der Intensität. Dieser Begriff spielt an diesem Abend eine besondere Rolle. Er ist der rote Faden, der sich durch das Programm zieht und beides auf künstlerische Weise miteinander verknüpft.

Ruhige Klänge werden mit warmem, weichem Licht umhüllt oder hoch-dynamische Beats mit grellem Leuchten konfrontiert. Die Musik bewegt sich von experimenteller Electronica über hypnotischen Dub bis hin zu sphärischem Techno. Der Besucher ist Musikgenießer, Nerd oder einfach nur Tänzer, der sich von Licht und Sound zum Träumen und Tanzen anregen lässt.

Pole ist Toningenieur, Labelbetreiber und vorallem Musiker und dies hört man seinen energiegeladenen minimalistischen Dubsound auch an, der sich in einer ständigen Interaktion der Elemente und Hallräume befindet. Als Soundarchitekt findet er Inspiration in der Stadt wie in der Natur. „Das Gebirge und vor allem der Wald sind nicht nur wunderschöne Orte, die uns inspirieren und den Kopf aufräumen können,“ sagt pole, „sie sind vor allem auch Strukturen, die wir zurückübersetzen können in Kunst, in Literatur und nicht zuletzt in Musik.“

Der Franzose Julian Bayle präsentiert sein Projekt „Alpha“, bei dem die Visuals anhand des Sounds in Echtzeit generiert werden. Er schreibt darüber „I progressively grew music structures and designed the visuals generation system at the same time. The visual system analyses sound in real time and dynamically generates the elements and structures displayed on the screen during the performance. I created the sound analysis system in order to extract the meaningful elements from the sound at each moment of the performance, feeding the visual generator with information about the noisiness of the sound, its spectrum content and basic time-based data.“

“Es ist eine (musikalische) Reise zu mir selbst”, sagt der Dresdner Künstler Insect O. der zusammen mit dem Berliner Videokollektiv the29nov Films einen ersten Einblick in seinen zum Jahreswechsel auf Etui Records erscheinenden Albums “Atacama” ermöglicht. Von Ambient über Dub bis Detroit Techno, der hyptnotische Sound als sein Anker definiert sich immer wieder neu durch ausgefeiltes Sounddesign, modulierte Echos und majestetische Hallräume.

Während uns The Plastic Jazz Orchestra auf eine fantastische Reise durch mi­ni­a­tu­ri­sie­rte Klanglandschaften einlädt, zelebriert Konrad Behr mit seinen Bildern die Fiktion in der Natürlichkeit. Bei Scherbe und flumea trifft eine hiphop-beeinflusste Sampleorgie auf gefilterte Strukturen aus der analogen und digitalen Bilderwelt.

quelle: dave-festival.de