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Masaa - traditionelle arabische Musik und zeitgenössischer Jazz – Palais im Großen Garten Dresden | Alle Veranstaltungen

 

Ensemble Masaa (Deutschland/Libanon)
Rabih Lahoud - Gesang
Marcus Rust - Trompete
Clemens Pötzsch - Piano
Demian Kappenstein - Schlagzeug 

Dämmerung zwischen den Zeiten: Wechsel von Tag zur Nacht. Nur einen Moment. Spielerisch bewegt sich Masaa zwischen Orient und Okzident, zwischen Vertrautem und Fremden. Mit Reiseeindrücken und Erinnerungen im Gepäck, werden die Musiker im kammermusikalischem Rahmen zu Grenzgängern zwischen traditioneller arabischer Musik und zeitgenössischem Jazz. Dabei stehen die improvisierten Gedichte Rabih Lahouds im Mittelpunkt. Durch die eigens geprägte Stilistik gelingt es Masaa, sich den üblichen Klischees von Orientalismen zu entziehen. Vielmehr kann man die Musiker dabei beobachten, wie sie aus der Fülle ihrer persönlichen Welten ein poetisch-musikalisches Mosaik entwerfen, das die Vielfalt des Lebens einfängt.

„Distanz ist so etwa das letzte Wort, das einem zu Afkar, der zweiten CD von Masaa, einfallen würde. Die Musik des Quartetts um den im Libanon geborenen Sänger Rabih Lahoud strahlt eine Dringlichkeit und Leidenschaft aus, wie man sie - nicht nur im deutschen Jazz - nur selten zu hören bekommt. Hier ist ein Sänger, der den ganzen Weg von innigen Passagen bis zu emphatischen Ausbrüchen geht - und das nicht, weil er es kann, sondern weil er es muss. Seine ausdrucksstarke Stimme wird von klug arrangierten Kompositionen gestützt, die seit dem Debüt "Freedom Dance" noch eigenständiger geworden sind. Arabisches, Jazz, Kammermusik, Experimentelles und Improvisation verbinden sich so schlüssig, dass beim Hören der Versuch, ihrem Ineinanderfließen analytisch zu folgen, nach kürzester Zeit völlig in den Hintergrund tritt. Die Musik lädt dazu ein, in den Klang einzutauchen und sich mit ihm treiben zu lassen. "Afkar" ist ein großer Wurf.“

Quelle: Offenes Palais