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Miserere Collegium 1704 & Collegium Vocale 1704 – Annenkirche Dresden | Alle Veranstaltungen

 

J. D. Zelenka — Lamentationes Jeremiae prophetae I ZWV 203
J. S. Bach — Missa in g-Moll BWV 235
J. S. Bach — Ich habe genug BWV 82
J. D. Zelenka — Miserere in c-Moll ZWV 57

Jan Martiník | Bass
Collegium 1704 & Collegium Vocale 1704
Václav Luks | Dirigent

 

Intensiver musikalischer Ausdruck und Perfektion des Kontrapunktes sind charakteristische Merkmale der Kompositionen von Johann Sebastian Bach und Jan Dismas Zelenka. Nichtsdestotrotz unterscheidet sich die Musik beider Komponisten enorm. Während Bachs Schaffen auf der deutschen lutherischen Tradition basiert, weist Zelenkas Werk einen katholischen Ethos und italienische Gestaltungsmerkmale auf — letztere unterscheiden sich wie Feuer und Wasser. Einblick in die Welt der zeitlosen Schönheit der Kunst der beiden großen Komponisten wird uns einer der renommiertesten Vertreter der jungen Generation tschechischer Vokalsolisten gewähren — der Bassist Jan Martiník, Solist an der Berliner Staatsoper.

Das Prager Barockorchester Collegium 1704 und das Collegium Vocale 1704 zählen mit ihrem Künstlerischen Leiter Václav Luks zu den führenden Ensembles der Alte-Musik-Szene. Sie werden von den bedeutendsten europäischen Festivals und Konzerthäusern eingeladen, kürzliche und anstehende Gastspiele beinhalten Auftritte bei den Salzburger Festspielen, in der Berliner Philharmonie, am Theater an der Wien, im Konzerthaus Wien, im Concertgebouw Amsterdam, in der Wigmore Hall, in Versailles und beim Lucerne Festival sowie als artist in residence bei den renommierten Festivals Alte Musik Utrecht und Bachfest Leipzig. Renommierte Radio- und Fernsehsender wie die Europäische Rundfunkunion oder Arte TV übertragen regelmäßig Konzerte von Collegium 1704. Aufnahmen für die Labels Accent, Zig-Zag Territoires und Supraphon, die insbesondere dem Werk Jan Dismas Zelenkas gewidmet sind, wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Diapason d’Or, dem Coup de Coeur und der Nominierung für den International Gramophone Award.

Text: Ticket Publisher by Reservix

quelle: musik-dresden.de