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Museumskino: Das Versteck – Technische Sammlungen der Stadt Dresden | Alle Veranstaltungen

07.04.2017 20:00
Reihe MUSEUMSKINO
Details www.tsd.de
Alle in Technische Sammlungen der Stadt Dresden
Pohlandplatz (Bus 61; Tram 4, 10)
07/04/2017 20:00 07/04/2017 22:00 Kulturkalender Dresden info@kulturkalender-dresden.de Museumskino: Das Versteck Technische Sammlungen der Stadt Dresden 38 DD/MM/YYYY
08.04.2017 20:00
Reihe MUSEUMSKINO
Details www.tsd.de
Alle in Technische Sammlungen der Stadt Dresden
Pohlandplatz (Bus 61; Tram 4, 10)
08/04/2017 20:00 08/04/2017 22:00 Kulturkalender Dresden info@kulturkalender-dresden.de Museumskino: Das Versteck Technische Sammlungen der Stadt Dresden 38 DD/MM/YYYY
 

Das Versteck


Max und Wanda sind seit einem Jahr geschieden. Max will Wanda zurückerobern, sucht bei ihr ein zeitweiliges, angebliches „Versteck“.
Regisseur Frank Beyer und Drehbuchautor Jurek Becker konzipierten eine Komödie als Gegenentwurf zu Ingmar Bergmanns „Szenen einer Ehe“ und schufen einen Film, dem eine Leichtigkeit bescheinigt wird, die selten ist im deutschen Film.  

Mitten in den Dreharbeiten kam es zum Eklat zwischen der DDR-Führung und verschiedenen Künstlern wegen der Ausbürgerung des Liedermachers Wolf Biermann. Frank Beyer, Jurek Becker, Jutta Hoffmann und Manfred Krug machten ihren Protest öffentlich. Am meisten hatte Manfred Krug unter den staatlichen Repressalien zu leiden. Seine Verträge wurden storniert, Konzerte sabotiert. Krug, der außerordentlich populär in dieser Zeit war, beschloss, die DDR zu verlassen und in den Westen zu gehen. In dieser Situation wurde der bereits festgelegte Starttermin des Films abgesagt. Erst im Herbst 1978 kam der Film mit vier Kopien für ca. zwei Wochen in die DDR-Kinos, wurde ins Ausland, auch in die BRD, verkauft. Eine intelligente, feinsinnige und versteckt anspielungsreiche Komödie, die nicht die Aufmerksamkeit gefunden hat, die ihr zugestanden hätte. Um so mehr freuen wir uns, sie nun im Museumskino zu zeigen.
Manfred Krug und Jutta Hoffmann als ein geschiedenes Paar, dass wieder zusammenkommen will. Sehenswert.

DDR  1976/77, 104 Min
R: Frank Beyer
D: Manfred Krug, Jutta Hoffmann, Marita Böhme, Dieter Mann u. a.

Quelle: tsd.de