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Klassik |

MUSIK AN DEN HÖFEN DES MEISSNISCHEN LANDADEL - Schloss Batzdorf – Schloss Batzdorf | Alle Veranstaltungen

 

Programm:

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Sonate B-Dur KV 333
Claude Debussy (1862-1918): Estampes, Childrens corner
César Franck (1822-1890): Präludium, Choral und Fuge

09.09.2017 16:00
Details www.boerse-coswig.de
Alle in Schloss Batzdorf
  09/09/2017 16:00 09/09/2017 18:00 Kulturkalender Dresden info@kulturkalender-dresden.de MUSIK AN DEN HÖFEN DES MEISSNISCHEN LANDADEL - Schloss Batzdorf (Klavierrezital: Peter Rösel) Schloss Batzdorf 38 DD/MM/YYYY
 

Schloss Batzdorf liegt nahe dem linken Hochufer der Elbe, entfaltet seine bauliche Wirkung jedoch nach dem westlich von ihm gelegenen Rehbocktal, einem der landschaftlich reizvollen linkselbischen Täler. Die um mehrere Höfe malerisch gruppierten Bauten des Schlosses stammen im Wesentlichen aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Markant heben sich vor allem der alles überragende, stattliche Saalbau (1697) und das Herrenhaus mit Mansarddach und Treppengiebel (1889) von den übrigen Baulichkeiten ab. In einem gitterbewehrten Verschlag ruht der legendenumwobene „Batzdorfer Totenschädel“ im Vestibül des Herrenhauses. Anmutig ist die Schlosskapelle mit barockem Portal und Allianzwappen v. Milititz-v. Taube. Etwas entfernt, am Hochufer der Elbe, befindet sich das Totenhäuschen, ein ehemaliges Weinberghaus. Von dort aus wird dem Besucher ein weiter Rundblick über die Elblandschaft zwischen Dresden und Meißen geboten. Der verdienstvolle Förderverein Schloss Batzdorf e.V. hat das zu DDR-Zeiten verfallene Schloss umfassend restauriert.

Peter Rösel, in Dresden als Sohn eines Dirigenten und einer Sängerin geboren, erhielt mit sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht. Am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium ab-solvierte er ein fünfjähriges Studium bei Dmitri Baschkirow und Lew Oborin. In dieser Zeit wurde er nicht nur erster Deutscher Preisträger des Tschaikowski-Wettbewerbes Moskau und des Klavierwettbewerbes Montreal, sondern begann auch eine internationale Karriere, die ihn bis heute in die Musikzentren aller Kontinente führt. 
Seine Auftritte bei internationalen Festivals (u. a. Salzburg, Edinburgh, London Proms, Perth, Hollywood Bowl, Hongkong) wurden von Publikum und Presse begeistert aufgenommen. Seit Jahren ist er gern gesehener Gast bei vielen bedeutenden Orchestern, wie Los Angeles und Royal Philharmonic, Montreal, Toronto und Detroit Symphony, Berliner Philharmoniker, Staatskapelle Dresden. Er musizierte mit namhaften Dirigenten, wie Blomstedt, Boreyko, Dutoit, Fedossejew, Haenchen, Harding, Haitink, Herbig, Janowski, Kempe, Kitajenko, Kondraschin, Masur, Sanderling, Stein, Temirkanov und Tennstedt. 
Allein mit Kurt Masur und dem Gewandhausorchester Leipzig konzertierte er auf internationalen Podien über zweihundertmal. Kurt Masur war es auch, der ihn mit dem 3. Klavier-konzert von Rachmaninow in der Jubiläumssaison zum 150jährigen Bestehen der New Yorker Philharmoniker einlud. 
Zahlreiche Einspielungen zeugen vom weitgezogenen künstlerischen Spektrum des Pianisten, der zu den renommiertesten Vertretern seiner Generation zählt. Er ist Professor an der Dresdner Musikhochschule und Ordentliches Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste. 
Für sein langjähriges und herausragendes Schaffen als Pianist wurde Peter Rösel im März 2009 mit dem Kunstpreis der Landeshauptstadt Dresden ausgezeichnet. 

quelle: börse coswig