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Musik an den Höfen des Meißnischen Landadels - Schloss Proschwitz – Schloss Proschwitz | Alle Veranstaltungen

 

Konzert im 250. Gedenkjahr Georg Philipp Telemanns

Joachim Schäfer, Trompete
Preußisches Kammerorchester, Leitung Aiko Ogata

 

Programm:
Georg Philipp Telemann (1681-1767): 
Konzert in B-Dur
Konzert in f-Moll
Konzertsonate in D-Dur
Konzert in D-Dur für Trompete, Streicher & Basso continuo

Georg Friedrich Händel (1685-1759): 
Concerto grosso op. 6 Nr. 8 
Concerto grosso op. 6 Nr. 12

Bis ins 16. Jahrhundert hinein war Proschwitz bischöfliches Tafelgut. Nach der Reformation wird der bischöfliche Besitz in ein Rittergut umgewandelt, bevor Dorothea Magdalena Gräfin von Beichlingen, geborene von Miltitz, 1732 das Gut erwirbt und zu einem barocken Schloss ausbaut, bestehend aus Hauptflügel, Eingangsportal sowie einem nördlichen Seitenflügel. Letzterer wird 1882 nach Westen als Wohnflügel verlängert. Dadurch entsteht unter einem Mansardwalmdach ein in der Schlossarchitektur eher ungewöhnlicher T-förmiger Grundriss. 1859 erbt die einflussreiche Familie von Carlowitz Schloss Proschwitz. Durch die Heirat Friedrikes Freiin von Carlowitz mit Clemens Graf zur Lippe-Weißenfeld geht die Schlossanlage in den Familienbesitz derer zur Lippe über, welcher 1916 der Prinzentitel verliehen wird. Clemens zur Lippe lässt das Schloss zwischen 1913 und 1914 im heute sichtbaren neubarocken Stil durch das Architekturbüro Lossow & Kühne aus Dresden umbauen. Mit der 1945 einsetzenden Enteignung wird das Schloss zunächst als TBC-Heilstätte genutzt, ab 1979 dient es als Förderschule. 1990 kehrt Dr. Georg Prinz zur Lippe-Weißenfeld, Sohn des letzten Schlossbesitzers, in seine einstige Heimat zurück, gründet das Weingut in Zadel und erwirbt 1997 auch das Schloss zurück. Daraufhin wird es aufwendig restauriert.

Joachim Schäfer wurde in Dresden geboren, studierte in seiner Heimatstadt und gilt als herausragender Musiker der neuen Trompeter-Generation. Eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Preußischen Kammerorchester. Gastspiele führten ihn u.a. nach Italien, Spanien, Frankreich, Tschechien, Polen, Slowakei und in die USA. Die Kritik würdigt zuvörderst seine technische Souveränität sowie sein müheloses, stilsicheres und dynamisch sensibles Spiel, mit dem er auf der Trompete hohe Maßstäbe setzt.

Die Uckermark im Nordosten Brandenburgs ist die Heimat des Preußischen Kammerorchesters, das 1993 aus der Nordostdeutschen Philharmonie hervorgegangen ist. Neben regelmäßigen Klassik-, Unterhaltungs- und Kammermusikkonzerten in Prenzlau gastiert es häufig in unterschiedlichen Formationen. Bereits 1994 unternahm das Orchester erste Tourneen nach Dänemark, Pakistan und in die USA. Es folgten Gastspielstationen in Belgien, Polen, den Niederlanden und Italien.

quelle: börse coswig