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Klassik |

MUSIK AN DEN HÖFEN DES MEISSNISCHEN LANDADELS - Rittergut Limbach – Rittergut Limbach | Alle Veranstaltungen

 

Mitwirkende:

Annette Unger, Eun Lee, Violine | Andreas Kuhlmann, Viola
Sebastian Schellong, Violoncello | Werner Zeibig, Kontrabass

13.08.2017 17:00
Details www.boerse-coswig.de
Alle in Rittergut Limbach
  13/08/2017 17:00 13/08/2017 19:00 Kulturkalender Dresden info@kulturkalender-dresden.de MUSIK AN DEN HÖFEN DES MEISSNISCHEN LANDADELS - Rittergut Limbach (Konzert für Streichquintett) Rittergut Limbach 38 DD/MM/YYYY
 

Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): 
Divertimento B-Dur KV 137
Divertimento F-Dur KV 138
Antonín Dvorák (1881-1904): 
Streichquintett Nr. 1 a-Moll op. 1
Streichquintett Nr. 3 Es-Dur op. 97

Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): 
Divertimento B-Dur KV 137
Divertimento F-Dur KV 138
Antonín Dvorák (1881-1904): 
Streichquintett Nr. 1 a-Moll op. 1
Streichquintett Nr. 3 Es-Dur op. 97


Das Rittergut war der Siedlungsursprung Limbachs. Der Ort wurde 1334 das erste Mal urkundlich erwähnt. Erstbesitzer des Herrensitzes war Adalbert von Daubenheim. Es wird vermutet, dass das Herrenhaus zunächst eine Wasserburg war. Aus dieser entwickelte sich eine vierseitige Hofanlage. Sowohl Eingangsportal als auch die Fenster des Treppenturms zeugen vom Einfluss der Renaissance. Die Dachhaube wurde im 17. Jh. aufgesetzt. 1458 kaufte Hans von Schönberg das Anwesen. Seither war es fast ausnahmslos im Besitz derer von Schönberg. Nachdem die Anlage 1840 um die Wirtschaftsgebäude erweitert wurde, ließ Arlius von Schönberg 1850 das gesamte Rittergut sanieren. 1908-1931 verpachtete die Familie von Schönberg das Rittergut, sodass es zum Pachtbetrieb mit landwirtschaftlicher Nutzung wurde. Hinter dem Herrenhaus war fortan eine Schnapsbrennerei für Rüben und Kartoffeln untergebracht. 1913 wurde sogar ein elektrischer Personen-Aufzug mit Druckknopfsteuerung eingebaut. 1945 wurde die Familie von Schönberg enteignet, worunter auch das Rittergut Limbach fiel. Danach kamen Umsiedler und Flüchtlinge auf das Rittergut. 1998 musste das Rittergut wegen Baufälligkeit verlassen werden. 2001 wurde das Rittergut Limbach von der Stadt Wilsdruff in die Stiftung Leben und Arbeit eingebracht. Durch Mitarbeiter der Stiftung und unter enormen ehrenamtlichen, praktischem und finanziellem Engagement, sowie der Hilfe durch die öffentliche Hand, konnte die Hofanlage wieder auf- und ausgebaut werden. Neben mehreren Gästeapartments, Gruppen- und Tagungsräumen sowie einer eigenen Schreinerei, die bisher bereits fertig gestellt werden konnten, sollen in den nächsten Jahren noch eine Veranstaltungsscheune folgen.

quelle: börse coswig