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Nicole Heesters: Schläft ein Lied in allen Dingen – Villa Teresa in Coswig | Alle Veranstaltungen

 

Nicole Heesters: Schläft ein Lied in allen Dingen Klingende Poesie mit Nicole Heesters und dem Trio Amanti della Musica

Willy Freivogel, Querflöte
Rainer Schumacher, Klarinette
Siegfried Schwab, Gitarre
 
Nicole Heesters rezitiert Gedichte Hoffmann von Fallersleben, Goethe, Heine, Bettina von Arnim, Ingeborg Bachmann, Joachim Ringelnatz, Hesse, Eichendorff u.a.
Musikalisch getragen wird der Abend vom Trio Amanti della Musica, die Werke von Beethoven, Schubert, Mozart bishin zu Gershwin, Piazzolla und Duke Ellington spielen.
In Potsdam geboren, wuchs Nicole Heesters in einem Künstlerhaushalt - Vater Johannes Heesters - Mutter Opernsängerin Louise Gheys - heran. Bedingt durch die Engagements der Eltern erlebte sie Kindheit und Jugend in Wien, Berlin, Prag, Belgien und den Niederlanden.
Nach einer Ausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien, während der sie bereits 1953 ihr Debüt als Filmschauspielerin gab ("Ich und meine Frau"), spielte Sie bald große Rollen an allen bedeutenden deutschsprachigen Bühnen, vom Schillertheater Berlin, den Schauspielhäusern in Düsseldorf, Bochum und Zürich bis zum Thalia in Hamburg, dem Staatstheater Stuttgart, den Bühnen der Stadt Köln, sowie dem Residenztheater München, der Kölner Oper und dem Volkstheater Wien.
Nicole Heesters ist der Bühne bis heute treu geblieben, so im Jahr 2001 in einer Uraufführung von David Mamets "Boston Marriage" in Köln, als Claire Zachannassian in Dürrenmatts "Besuch der alten Dame" in Hamburg und dort auch 2002 in Stefan Puchers Inszenierung von "Leonce und Lena" im Deutschen Schauspielhaus. Auch 2003 hat sie dort in Garcia Lorcas Bluthochzeit gastiert.
Von 1978 bis 1980 verkörperte Nicole Heesters die erste weibliche Tatort-Kommissarin des deutschen Fernsehens. Durch viele, hervorragende Fernsehrollen, für die sie mit namhaften Regisseuren wie Peter Patzak, Eberhardt Itzenplitz, Xaver Schwarzenberg, Kai Wessel, Andreas Kleinert, Vivian Naefe oder Hans Christoph Blumenberg arbeitete, vergrößerte sich ihr Renommee. 
Im Jahr 2004 erhielt sie den Großen Kunstpreis der Bad Hersfelder Festspiele für "Der Besuch der Alten Dame" Friedrich Dürrenmatt. Im Februar 2015 erhielt sie den Louise-Dumont-Goldtopas für ihre schauspielerischen Leistungen. Der Preis ist der älteste deutsche Theaterpreis für Darstellerinnen.
Zahlreiche Lesungen und Sprechrollen runden ihr Repertoire ab.
 
Quelle: Börse Coswig