Lied / Chanson / Singer Songwriter |

NIVE NIELSEN & THE DEER CHILDREN | Grönland – Dreikönigskirche Dresden | Alle Veranstaltungen

 

Die Musiker: 
NIVE NIELSEN Gesang | Gitarre | Ukulele 
JAN DE VROEDE Gitarre | Keyboards | Percussion
CHARLIE SHAPIRO Gitarre | Banjo | Säge | Percussion | Gesang
ANDREW COLLBERG Percussion | Gesang
JEPPE SKOVBAKKE Bass
JOE NOVELLI Slide Gitarre | Trompete

Schöner kann kein Kinderbuchautor ihren Werdegang in Worte fassen: Das erste Mal spielte die Grönländerin Nive Nielsen mit ihrer roten Ukulele vor der norwegischen Königin. Da sie das kleine Instrument aber nicht selbst stimmen konnte, brauchte sie dafür eine Band.

Nive Nielsen singt, nachdem sie in Grönland bereits als Fernsehstar diverser Kinder- und Jugendsendungen und neben Colin Farell in »The New World« bekannt geworden ist, zusammen mit den »Deer Children«, einer Band, bei der sich befreundete Musiker immer mal wieder die Instrumente gegenseitig in die Hand geben. Die Größe des Ensembles ist variabel.

Wenn sie keine Musik macht ist sie ein stiefeltragendes Inuk-Cowgirl, das 30 Grad unter Null nicht groß stören. Aber wenn sie Musik macht, dann singt sie, über Kaffee, Geister, Käfer und natürlich Geisterkäfer. 
Denn davor hat sie Angst, genauso wie vor Piraten. 
Um sich diesen Ängsten zu stellen, beschließt sie als Kind, eine Abenteurin zu werden - und deshalb niemals wieder vor irgend etwas Angst haben zu müssen.
Als Musikerin ist sie davon gar nicht so weit entfernt, und so spielt sie Eskimo-Folk, Inuit-Indie, Snow-Songs, Iceflower-Ballads mit Elfenflair.

Damit wird sie mit ihrer Band im »Filter Magazine« zur »Undiscovered Band Of The Month«, zum »Indie Artist Of The Month« bei »IndieUniverse« und als »Songwriter Of The Year« im »Humo« ausgezeichnet. 
Trotz des Erfolgs weit über Grönlands Grenzen hinaus bleibt sie ihren Wurzeln treu, singt ihre träumerischverspielten Songs auch in Kalaallisut, der grönländischen Sprache der Inuk, und lässt damit ellenlange Texte aus ein paar wenigen Silben entstehen. Im letzen Track auf ihrem Debüt »Tuttukasik« benutzt sie eines der längsten grönlandischen Worte: tuttututututuutuuttututuuttututuut.

Auch wenn Nive nicht weit vom Nordpol entfernt wohnt, lebt sie in keinem Iglu. Das wäre doch um einiges zu kalt für die Instrumente gewesen, als sie und ihre Band einen Teil von »Nive Sings« dort aufgenommen haben. 
Aber auf einen Mythos beharrt sie stets: Santa Claus wohnt in Grönland! 
Sie kennt ihn gut. Sagt sie ... 
(laut.de)

quelle mzdw.de