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Orson Hentschel (GER) + Matthew Collings (UK) – Scheune Dresden | Alle Veranstaltungen

 

Orson Hentschel (Denovali Records, GER)

Orson Hentschel ist ein deutscher Komponist, Multimedia-Künstler und Produzent, der bereits mit jungen Jahren eine klassische Klavierausbildung erhielt. Hentschel studierte an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. Er komponiert vor allem elektronische, experimentelle und Filmmusik. Sein Sound besteht aus einer Vielzahl musikalischer Strukturen, die oft in kontrastierender Weise arrangiert werden. Seine Live-Performance, begleitet von einem Schlagzeuger, ist eine energetische, laute und eindringliche Erfahrung. 

Matthew Collings (Denovali Records, UK)
Der in Schottland lebende Komponist MATTHEW COLLINGS ist nicht nur solo unterwegs als Studio- und Live-Künstler, sondern sehr umtriebig in der kollaborativen Zusammenarbeit mit anderen Künstlern aus nahezu allen erdenklichen Kunstformen von Musik über Tanz bis Film. Er kreiert Installationen und stellte an etablierten Orten wie dem legendären Burning Man Festival in San Francisco aus. 

Bevor er nach Edinburgh zog, lebte Matthew Collings sechs Jahre in Island, wo bereits einige Soloalben unter dem Namen seines Lo-Fi/Ambient Projekts “Sketches for Albinos” entstanden und zugleich die langjährige Zusammenarbeit mit BEN FROST begann. Collings Musik lässt sich grob beschreiben als ein gewaltiger Wirbel aus elektro-akustischer (De)-Komposition (Boomkat.com), die kleine zarte Momente der Intimität anspielt, um dann in den nächsten Sekunden mit einem aufzehrenden Noise einzubrechen. 

Der Titel seines zweiten Albums (VÖ 2014) “Silence Is A Rhythm Too” geht zurück auf eine Zeile aus dem 1980er Punk/New Wave-Song 'In The Beginning There Was Rhythm' von The Slits, wenn auch Collings beim Arbeiten am Album vor allem von der Idee des Malers Mark Rothko sehr eingenommen war, dass die einzigen Dinge, die es wert sind, Kunst zu kreieren, im Zusammenhang mit Romantik, Tragödie und Tod stehen. Aus diesem Gedanken entwarf er die Antithese von Liebe und Tod, denen er als musikalisches Pendant Noise und Stille gegenüberstellte. Sein Interesse basiert musikalisch auf dichten Sounds und der Obsession für sich widersprechende Kräfte, die in Konkurrenz zueinander stehen. 

Quelle: scheune.org