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Vortrag und Musik |

Pans Wiederkehr / Von Wilden Männern, Faunen und Nymphen – Palais im Großen Garten Dresden | Alle Veranstaltungen

 

Mittelalterliche Liebeslieder über die Kräfte der Natur

Ensemble Sanstierce
Maria Jonas - Gesang
Bassem Hawar - Djoze (irakische Fidel)
Dominik Schneider - Laute
Thomas Friedlaender - Schlagwerk

Kunstbetrachtung mit Dr. Maria Anna Flecken, Kunsthistorikerin

Im Palais Großer Garten stehen mehrere Barock-Skulpturen, die den Gott Pan darstellen. Unser Programm nimmt darauf Bezug: Der Gott PAN – Das Wild jagend schweift er in den Bergen und Waldesschluchten umher, ein scharfer Späher. Er ist der Gott, der nichts
vorhat und doch ständig getrieben ist, der die Geselligkeit über alles liebt und doch der einsamste unter den Göttern ist. Ein Müßiggänger, dem keine Stunde schlägt, der Freude hat an Musik und Tanz. Er spielt schönere Weise als irgendein Vogel, der im Blütenmonat des Frühlings sein Klagelied im Gezweig flötet. Und wenn es Abend wird, kehrt er heim in den Schatten seiner Berghöhle und bläst sich auf der Hirtenflöte sein Schlaflied – und mit ihm
singen und tanzen die Bergnymphen. Pan gehört in die Wildnis. Aber die Wildnis ist eine seltene Insel geworden in einer Welt der Städte und Straßen. SANSTIERCE bewegt sich jenseits gangbarer Wege, die zu bestimmten Orten führen: Maria Jonas, Bassem Hawar, Thomas Friedlaender und Dominik Schneider geleiten uns in die Weiten Arkadiens, dort wo die Pfade ziellos laufen und die Urkräfte walten. In den Tänzen und Pastourellen, die sich durch kunstvolle Form und natürliche Anmut der Sprache auszeichnen, nicht selten aber auch ins Schlüpfrige ausarten – lassen sie den Naturgott Pan 
wiederkehren.

Quelle: Offenes Palais