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Peer Seemann - Mit nordischem Namen – die Canzoni im Blut. – Kulturcafe Mitschke | Alle Veranstaltungen

 

«Ein Schweizer singt von Padre Pio?», wundert sich ein Musiker in den Fonoprint Studios in Bologna, wo «Partenza» gemischt und gemastert wurde.  Wenige Tage später meint er zu «Partenza»: «Halb Brasilien, halb Norden, die Canzoni. Das beste Album je!»
Peer Seemann erzählt im Titelstück «Partenza», wie die beiden Welten Nord und Süd in seiner Kindheit am Zürichsee aufeinandertrafen. «Mein deutscher Vater packte den Kofferraum ordentlich mit Verstand. Der Onkel aus Italien warf alles ins Auto, wie es gerade kam und zeigte uns Kindern die Beulen auf dem Kofferraum, die von einer Ralley durch die römische Campagna stammten.» Nord und Süd kommen im Album «Partenza» zusammen: «Unterwegs machte ich Songs aus erlebten Geschichten, viele davon im Tessin und in Italien.»

Seemann wächst mehrsprachig auf, der Vater deutsch, die Grossmutter französisch, der Onkel italienisch. Er besucht die Jazzschule St.Gallen, komponiert elektronische Musik und veröffentlicht die CDs „Die Stadt, der Lärm, mein Kopf“ (1997), «Asphaltfrühling» (1999) und «On y va! remixed» (2002). 2005 erscheint «Vita Chiara» mit einer Mischung von Canzoni und elektronischen Sounds. Es folgen 60 Aufführungen solo und im Trio. Der Song «La Valle» läuft auf vielen Schweizer Radiostationen. Die Konzerte der «Partenza»-Songs werden im Trio gespielt, mit Christian Weber (Kontrabass) und Ali Salvioni (Perkussion), im Radio läuft die Single «Il Pugile». 

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