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Perspektive - Armut im Alter? – Dreikönigskirche Dresden | Alle Veranstaltungen

 

Wenn die Rente nach dem Erwerbsleben zum Leben nicht reicht

Die Auslegungen der Zahlen aus dem Rentenversicherungsbericht 2014 versprechen den Seniorinnen und Senioren rosige Zeiten. Doch das Statistisch« Bundesamt belegt mit seinen Zahlen gleichzeitig ein stetiges Anwachsen des Armutsrisikos für die Gruppe der über 65-jährigen. Die Präsidentin des Sozialverbandes VdK sagt im Blick auf die zu erwartende Aitersarmut vor allem in den ostdeutschen Ländern: „Das Problem ist akut wie nie" (Süddeutsche Zeltung vom 20.11,2014, S.5). Im Blick auf die soziale Lebensabsicherung im Alter herrscht bei immer mehr Menschen, egai ob diese kurz vor der Rente stehen oder in den nächsten zwanzig Jahren öder später das Rentenalter erreichen, eine berechtigte Besorgnis, dass die Rentenbezüge, die sie erhalten werden, nicht mehr ausreichen, um die dritte Lebensphase so zu gestalten, dass ein Leben in Würde ohne Sorge vor sozialem Abstieg möglich ist. Schon heute erhalten 45O.OOO Menschen Rentenbezüge, die zum Leben nicht ausreichen und sind auf staatliche finanzielle Unterstützung der Grundsicherung angewiesen. Diese Entwicklung wird sich in unserer Gesellschaft in den kommenden Jahrzehnten verschärfen. Die Altersarmut, die man einstmals mit der Einführung der umlagefinanzierten gesetzlichen Rente überwunden glaubte, kehrt nicht nur zurück, sondern ist schon heute in der Mitte der Gesellschaft angekommen.
Was sind die Gründe, wo liegen die Ursachen, die zu so einer Entwicklung geführt haben und was könnte und müsste getan werden, um einer solchen Entwicklung entgegen zu wirken. Über diese Fragen würden wir gern mit Ihnen ins Gespräch kommen.